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Mitteldeutschland Lucke will Sächsin Petry aus der AfD verdrängen
Region Mitteldeutschland Lucke will Sächsin Petry aus der AfD verdrängen
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20:55 09.09.2015
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Der 52-Jährige plädierte in der Wochenzeitung Die Zeit dafür, dass ein dritter Kandidat die künftige Führung übernimmt. "Eine sehr gute Lösung wäre jemand, der das Vertrauen beider Seiten genießt, so dass der Konflikt in der Partei damit gelöst werden könnte." Ein anderer Vorsitzender sei für ihn akzeptabel, "wenn es jemand ist, der die Partei auch wirklich zum Erfolg führen kann". Seiner Widersacherin Petry - die die Partei in Sachsen und die Fraktion im Dresdner Landtag führt - traue er dies aber nicht zu: "Ich vermisse bei ihr die inhaltliche Standfestigkeit, die nötig ist, um ein Abrutschen der Partei zu verhindern."

Petry wurde gestern in einem Lokal im niedersächsischen Göttingen von drei Vermummten attackiert. Diese warfen laut Angaben der Partei den Tisch um, an dem die 39-Jährige mit einem Journalisten saß, so dass sie zu Boden ging. Anschließend hätten die Angreifer die Politikerin mit Beuteln voller Fruchtsaft beworfen. Laut dem Sprecher war vor der Attacke eine junge Frau an Petry herangetreten und hatte gefragt: "Sind Sie Frauke Petry?" Als diese die Frage bejahte, soll die Frau sie beschimpft haben und dann verschwunden sein. Kurz darauf stürmten die Vermummten in das Lokal und riefen "Nazis raus!".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.05.2015

DNN

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