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Linken-Mann Hahn zu Polizeieinsatz in Chemnitz: „Kein Ruhmesblatt“

Kritik Linken-Mann Hahn zu Polizeieinsatz in Chemnitz: „Kein Ruhmesblatt“

Der Vizevorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, André Hahn, hat die zunächst gescheiterte Festnahme des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr kritisiert. „Das war bestimmt kein Ruhmesblatt“, sagte der Linken-Politiker am Dienstag im Bayrischen Rundfunk.

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Der Vizevorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, André Hahn

Quelle: dpa

Berlin/Chemnitz. Der Vizevorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, André Hahn, hat die zunächst gescheiterte Festnahme des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr kritisiert. „Das war bestimmt kein Ruhmesblatt“, sagte der Linken-Politiker am Dienstag im Bayrischen Rundfunk („Radiowelt“). Die Polizei habe den Tatverdächtigen seit langem überwacht, ihn trotz Großaufgebots in Chemnitz jedoch nicht gefasst. Er sei zwei Tage später nur festgenommen worden, weil andere Syrer ihn festgesetzt hätten. Dies sei natürlich positiv, „aber es war nicht das Ergebnis polizeilicher Ermittlungsarbeit“.

Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen verteidigte die Sicherheitsbehörden: „Uns ist es gelungen, kurz vor zwölf Uhr einen Terroranschlag zu verhindern. Das war ein großartiger Erfolg der deutschen Sicherheitsbehörden“, sagte er im ZDF-„Morgenmagazin“. Es könne immer wieder passieren, dass Fehler gemacht werden - es könne jedoch auch passieren, dass die Umstände nicht so seien, dass zugegriffen werden könne.

dpa

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