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Mitteldeutschland Linke verlangen Regierungserklärung zur „Krise in Sachsen“
Region Mitteldeutschland Linke verlangen Regierungserklärung zur „Krise in Sachsen“
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13:03 03.11.2017
Linke-Parteichef Rico Gebhardt Quelle: dpa
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Dresden

Die Linken verlangen eine Stellungnahme der sächsischen Regierung zur Lage im Land. „Die CDU hat Sachsen in die schwerste politische Krise seit 1989 gestürzt und tut nun so, als sei die Debatte über Auswege aus der Misere die Privatangelegenheit des Noch-Ministerpräsidenten Tillich und des Vielleicht-Nachfolgers Kretschmer“, erklärte der scheidende Linke-Parteichef Rico Gebhardt am Freitag in Dresden und spielte damit auf den geplanten Führungswechsel von Stanislaw Tillich auf Michael Kretschmer (beide CDU) an.

„Wenn CDU und SPD denken, sie könnten im Schatten des Gezerres um eine mögliche "Jamaika-Koalition" in Berlin nun in Sachsen Monate lang um mögliche Wahlgeschenke für die letzte Phase der Legislaturperiode vor den nächsten Landtagswahlen feilschen, haben sie sich getäuscht“, betonte der Fraktionschef der Linken im Landtag. Seine Partei bestehe darauf, dass sich das Parlament in der Sitzung am 15. November mit Lösungsvorschlägen für die Krise befasst.

dpa

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