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Linke und Grüne wollen Zuständigkeit für Großschutzgebiete ändern

Nationalpark Sächsische Schweiz betroffen Linke und Grüne wollen Zuständigkeit für Großschutzgebiete ändern

Linke und Grüne im Landtag wollen die Zuständigkeit für die vier Großschutzgebiete im Freistaat ändern. Statt des Staatsbetriebs Sachsenforst soll das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zuständig sein, denn dort seien auch die Naturschutzbehörden angesiedelt.

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Die Morgensonne scheint auf die 1851 gebaute 70 Meter lange Basteibrücke im Nationalpark Sächsische Schweiz.

Quelle: Matthias Hiekel/dpa

Dresden. Linke und Grüne im Landtag wollen die Zuständigkeit für die vier Großschutzgebiete im Freistaat ändern. Einen entsprechenden Gesetzentwurf stellten die Landtagsfraktionen beider Parteien am Montag in Dresden vor. Konkret geht es darum, die Verantwortung vom Staatsbetrieb Sachsenforst auf das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zu übertragen. Dort sind die Naturschutzbehörden angesiedelt. In der jetzigen Struktur gebe es erhebliche Konflikte, lautet das Argument der Initiatoren.

„Da läuft etwas ganz gehörig schief. Das wollen wir jetzt korrigieren“, sagte die Abgeordnete Kathrin Kagelmann (Linke). In der Vergangenheit seien mit hohem Aufwand Managementpläne für Schutzgebiete erarbeitet worden, ergänzte der Grünen-Politiker Wolfram Günther. „Jetzt stellen wir fest, dass sich nicht allzu viel bewegt.“ Zugleich sehen Linke und Grüne Bedarf für mehr Personal im Naturschutz. Genaue Zahlen wurden nicht genannt.

Als Großschutzgebiete werden in Sachsen Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks aufgrund ihrer Größe eingestuft. Neben dem Nationalpark Sächsische Schweiz und dem Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft sind das die Naturschutzgebiete Königsbrücker Heide sowie Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain. Für diese Gebiete ist seit 2008 der Staatsbetrieb Sachsenforst zuständig.

dpa

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