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Linke für besseren Personalschlüssel in der Flüchtlingssozialarbeit

Überlastung Linke für besseren Personalschlüssel in der Flüchtlingssozialarbeit

Die Linke pocht auf eine bessere Sozialarbeit für Flüchtlinge in Sachsen. Das Land müsse dafür einen Personalschlüssel von mindestens einem Sozialarbeiter für 80 Geflüchtete festlegen, forderte die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel am Montag in Dresden.

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Julia Nagel (LINKE)

Quelle: DNN/Archiv

Die Linke pocht auf eine bessere Sozialarbeit für Flüchtlinge in Sachsen. Das Land müsse dafür einen Personalschlüssel von mindestens einem Sozialarbeiter für 80 Geflüchtete festlegen, forderte die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel am Montag in Dresden. Der vom Freistaat empfohlene und finanzierte Schlüssel von 1:150 führe in der Realität zur Überlastung der Sozialarbeiter - zumal die zu Betreuenden mit vielen Dingen belastet und zahlreichen Barrieren im Alltag ausgesetzt seien.

„Nicht alle Landkreise sorgen für eine den Anforderungen angemessene Ausstattung der Flüchtlingssozialarbeit. Als positives Beispiel sticht die Stadt Leipzig mit ihrem - zu großen Teilen selbst finanzierten - Betreuungsschlüssel von 1:50 hervor“, erklärte Nagel. Vielerorts liege der Schlüssel auf dem Papier bei 1:150, in der Realität sei er allerdings noch weitaus größer.

Das Land müsse deshalb Mindeststandards setzen. „Eine gute Ausstattung und verbindliche Standards für Flüchtlingssozialarbeit sind kein Luxus, sondern eine der Bedingungen für gelingende Integration und damit im Interesse der gesamten Gesellschaft“, bemerkte die Linkspolitikerin.

dpa

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