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Linke fordern Soforthilfe-Programm für Winzer wegen Weinskandals

Chemikalien-Rückstände Linke fordern Soforthilfe-Programm für Winzer wegen Weinskandals

Die Linken fordern angesichts des Skandals um Chemikalien-Rückstände in sächsischem Wein ein Soforthilfe-Programm für die betroffenen Winzer. Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion im Landtag eingebracht, wie Fraktionschef Rico Gehhardt am Samstag mitteilte.

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Bei bislang drei Erzeugern waren Spuren der Chemikalie Dimethoat im Wein gefunden worden. Das Insektengift ist im Weinbau verboten, wird aber im Obstbau verwendet (Symbolbild).

Quelle: dpa

Dresden. Die Linken fordern angesichts des Skandals um Chemikalien-Rückstände in sächsischem Wein ein Soforthilfe-Programm für die betroffenen Winzer. Einen entsprechenden Antrag habe die Fraktion im Landtag eingebracht, wie Fraktionschef Rico Gehhardt am Samstag mitteilte. Die Staatsregierung solle „unverzüglich“ ein Programm auflegen, um den Winzern Umsatzverluste und Vermögensschäden unbürokratisch auszugleichen. Zudem fordert die Linksfraktion einen Bericht, der die Affäre um die Pflanzenschutzrückstände im Wein aufklärt. Es müsse weiterer Schaden vom Weinbau im Elbtal abgewendet werden.

Bei bislang drei Erzeugern waren Spuren der Chemikalie Dimethoat im Wein gefunden worden. Das Insektengift ist im Weinbau verboten, wird aber im Obstbau verwendet.

Medien berichteten am Samstag, dass das Verbraucherschutzministerium weitere Proben auch bei anderen Betrieben angeordnet habe. Ministeriumssprecherin Annett Hofmann sagte, es handele sich dabei um eins von mehreren Landesüberwachungsprogrammen, die jährlich in den verschiedensten Bereichen aufgelegt würden. Bei rund 40 Weinbau-Betrieben sollen 120 Proben genommen werden. „Damit wollen wir unserer Verantwortung nachkommen, die Qualität des sächsischen Weins zu belegen“, sagte Hofmann.

dpa

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