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Linke fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Vorbild Brandenburg Linke fordern Bleiberecht für Opfer rechter Gewalt

Die Linken fordern ein Bleiberecht für abgelehnte Asylbewerber in Sachsen, die Opfer rechter Gewalt geworden sind. Eine entsprechende Regelung gebe es bereits in Brandenburg, meinte die Flüchtlingsexpertin der Landtagsfraktion, Juliane Nagel, am Freitag in Dresden.

Juliane Nagel

Quelle: dpa

Dresden. Die Linken fordern ein Bleiberecht für abgelehnte Asylbewerber in Sachsen, die Opfer rechter Gewalt geworden sind. Eine entsprechende Regelung gebe es bereits in Brandenburg, meinte die Flüchtlingsexpertin der Landtagsfraktion, Juliane Nagel, am Freitag in Dresden. Auch im Freistaat gebe es erschreckend viele Übergriffe. „Geflüchtete, die erwiesenermaßen Opfer solcher Gewaltstraftaten geworden sind, sollten nach gründlicher Einzelfallprüfung auch in Sachsen ein vorübergehendes Bleiberecht bekommen“, forderte sie.

Rechte Gewalttäter müssten dann befürchten, mit ihren Taten die Abschiebung ihrer Opfer zu verhindern, argumentierte Nagel. „Das könnte Gewaltverbrechen verhindern – und würde helfen, sie aufzuklären, weil Opferzeugen länger verfügbar bleiben.“ Davon würden auch die Ermittlungsbehörden profitieren.

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