Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Linke bleiben Gauck-Rede zum 13. Februar in Frauenkirche fern
Region Mitteldeutschland Linke bleiben Gauck-Rede zum 13. Februar in Frauenkirche fern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:46 09.09.2015
Die Dresdner Frauenkirche Quelle: Stephan Lohse
Anzeige

Sie hielten Joachim Gauck für einen „ungeeigneten Redner zum 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens“, erklärten Sachsens Linke-Partei- und Fraktionschef Rico Gebhardt und der Vorsitzende der Dresdner Stadtratsfraktion, André Schollbach, am Donnerstag. Deshalb würden sie und die Linke-Bundesvorsitzende Katja Kipping der Rede Gaucks in der Frauenkirche am Freitag nicht beiwohnen.

Gauck hatte im vergangenen Jahr in einem Interview gesagt, dass zu der von ihm gewünschten aktiveren Rolle Deutschlands in der Welt auch gehöre, „den Einsatz militärischer Mittel als letztes Mittel nicht von vornherein zu verwerfen“. In Anbetracht zweier Weltkriege, die Deutschland vom Zaun gebrochen habe, darunter den, der zur Zerstörung Dresdens geführt habe, sei dies eine „gänzlich falsche Ansage eines Staatsoberhauptes“, meinten Gebhardt und Schollbach.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Reichlich 10 000 Reiter in Sachsen können womöglich noch in diesem Jahr deutlich mehr Waldwege unter die Hufe nehmen als bisher. Denn der Freistaat plant eine Änderung des sächsischen Waldgesetzes: Hoch zu Ross soll künftig auf allen geeigneten Wegen erlaubt sein - und ohne die bisherige Reitplakette.

09.09.2015

Größer könnte der Gegensatz kaum sein. Sabine Petzholtz steht zwischen Plattenbauten, die früher einmal in einem hellen Ocker-Ton gestrichen waren, und redet gegen die Tristesse an.

09.09.2015

Die für diesen Montag geplante Demonstration des islamkritischen Bündnisses Legida hat die Stadt Leipzig untersagt. Es könnten nicht die notwendigen Polizeikräfte zur Verfügung gestellt werden, hieß es in einer Mitteilung am Samstag unter Berufung auf das sächsische Innenministerium.

03.09.2015
Anzeige