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Linke: Koalitionsvertrag ist für Sachsen eine einzige Enttäuschung

GroKo Linke: Koalitionsvertrag ist für Sachsen eine einzige Enttäuschung

Sachsens Linke halten den Koalitionsvertrag auf Bundesebene für eine „einzige Enttäuschung“.„Der Osten ist raus – nicht nur personell in der Ministerriege nicht mehr vertreten“, erklärte Fraktionschef Rico Gebhardt am Donnerstag in Dresden.

Rico Gebhardt, Vorsitzender der Partei Die Linke

Quelle: dpa

Dresden . Sachsens Linke halten den Koalitionsvertrag auf Bundesebene für eine „einzige Enttäuschung“. „Der Osten ist raus – nicht nur personell in der Ministerriege nicht mehr vertreten“, erklärte Fraktionschef Rico Gebhardt am Donnerstag in Dresden. Auch inhaltlich sei der Osten „auf Null gefahren“: „Ostdeutschland kommt im Koalitionsvertrag nicht vor, der "Osten" nur als Wortbestandteil von "Kosten"“. Gebhardt fragte auch nach dem Durchsetzungsvermögen von SPD-Chef Martin Dulig, der als Ostbeauftragter der SPD die Interessen der Menschen in Ostdeutschland stärker zu Gehör bringen wollte: „Offenbar ist seine Stimme bei den Koalitionsverhandlungen nicht durchgedrungen.“

dpa

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