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Linke Abgeordnete bringen André Schollbach als Landeschef ins Spiel

Gegenkandidat für Antje Feiks Linke Abgeordnete bringen André Schollbach als Landeschef ins Spiel

Drei sächsische Bundestagsabgeordnete der Linkspartei haben einen Neuanfang an der Landesparteispitze gefordert. In einem Brief an die Mitglieder schlugen sie am Mittwoch den Juristen André Schollbach für den Posten des Landeschefs vor.

Andre Schollbach

Quelle: Partei

Dresden. Drei sächsische Bundestagsabgeordnete der Linkspartei haben einen Neuanfang an der Landesparteispitze gefordert. In einem Brief an die Mitglieder schlugen sie am Mittwoch den Juristen André Schollbach für den Posten des Landeschefs vor.

Damit stellten sich die Abgeordneten Andre Hahn, Caren Lay und Sören Pellmann gegen den Willen des scheidenden Vorsitzenden Rico Gebhardt. Dieser hatte als Nachfolgerin die bisherige Landesgeschäftsführerin Antje Feiks vorgeschlagen. Am Samstag soll auf einem Parteitag in Chemnitz über die Personalie entschieden werden.

„Die Linke braucht in Sachsen jetzt eine personelle Neuaufstellung“, heißt es in dem Brief. Bei der Bundestagswahl hatte die Partei im Freistaat zwei Mandate verloren und war hinter AfD und CDU zurückgefallen. In den vergangenen Jahren unter Führung von Gebhardt als Landesparteichef und Feiks als Landesgeschäftsführerin seien Fehler gemacht und Ziele verfehlt worden, schrieben die Abgeordneten. André Schollbach habe als langjähriger Fraktionsvorsitzender im Dresdner Stadtrat die notwendige Führungserfahrung und sei bei politischen Konkurrenten gefürchtet.

dpa

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