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Leipzigs OB Jung: „Ich halte die Stimmung in Sachsen kaum noch aus“

Rassismusproblem Leipzigs OB Jung: „Ich halte die Stimmung in Sachsen kaum noch aus“

Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat an seine Amtskollegen appelliert, sich klarer und deutlicher gegen Rechtsextremismus zu positionieren. „Die Politiker vor Ort müssen Bündnisse schmieden, um zu zeigen, dass sie für ein anderes, weltoffenes Deutschland einstehen“, sagte er.

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Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD)

Quelle: dpa

Leipzig. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat an seine Amtskollegen appelliert, sich klarer und deutlicher gegen Rechtsextremismus zu positionieren. „Die Politiker vor Ort müssen Bündnisse schmieden, um zu zeigen, dass sie für ein anderes, weltoffenes Deutschland einstehen“, sagte er dem Portal „100tage100menschen.de“ des Deutschen Katholikentages. Sachsen habe ein Rassismusproblem, da gäbe es nichts zu beschönigen. „Ich halte die Stimmung in Sachsen kaum noch aus“, so der SPD-Politiker.

Den Katholikentag sieht Jung als Diskussionsforum für alle Menschen. Dort gäbe es nicht nur spirituelle Angebote, diskutiert würden auch die aktuellen politischen Herausforderungen, von der Flüchtlingskrise bis zu Fragen der Integration. „Und diese Themen gehen uns alle an, egal ob gläubig oder nicht gläubig“, so Jung.

Der 100. Deutschen Katholikentag findet vom 25. bis 29. Mai in Leipzig statt. Erwartet werden mehrere Zehntausend Gäste. In dem Portal werden 100 Geschichten von Menschen erzählt, die mit dem Katholikentag in Verbindung stehen.

dpa

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