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Mitteldeutschland Lachse kehren vorzeitig nach Sachsen zurück
Region Mitteldeutschland Lachse kehren vorzeitig nach Sachsen zurück
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12:02 06.10.2017
Junge Lachse Quelle: dpa
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Die Elbe-Lachse haben es 2017 besonders eilig. So früh wie noch nie kehren sie in ihre sächsischen Geburtsgewässer zurück, wie das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie am Freitag bekanntgab. Bereits Ende August sei in der Elbe in Bad Schandau ein 7,7 Kilogramm schwerer Rogner (Weibchen) von 95 Zentimeter Länge gefangen worden. Die Fischereibehörde habe daraufhin ihren automatischen Fischzähler im Lachsbach aufgebaut. Am 26. September sei dann die erste Passage eines Milchners (Männchen) erfasst worden.

„Ein derartig früher Beginn des Laichaufstiegs im Lachsbach ist seit dem Beginn der Wiederansiedlung und den ersten Rückkehrern im Jahr 1998 noch nie beobachtet worden“, teilte das Landesamt mit. Der Fisch sei kein Einzelfall geblieben. Das Laichen selbst habe aber noch nicht begonnen. Dazu müssen die Wassertemperaturen auf etwa sieben Grad Celsius fallen, hieß es. In Abhängigkeit von der Witterung kann das Ablaichen von Mitte Oktober bis Mitte Dezember dauern.

Das Landesamt erwartet in diesem Herbst nicht nur im Lachsbach und anderen Flüssen der Oberen Elbe Rückkehrer. Denn erstmals seit mehr als 100 Jahren ist durch die Schaffung von Fischaufstiegen in Sachsen-Anhalt auch wieder der Zug in der Mulde bis nach Sachsen möglich. Gleiches gilt für die Pulsnitz in Königsbrück. Mit dem Bau einer Fischtreppe am Wehr Kroppen (Brandenburg) können die Lachse nun stromaufwärts bis zu ihren alten Laichplätzen in Sachsen schwimmen.

dpa

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