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Kriminalbeamte sagen vor dem sächsischen NSU-Ausschuss aus

Rechter Terror Kriminalbeamte sagen vor dem sächsischen NSU-Ausschuss aus

Der NSU-Untersuchungsausschuss des sächsischen Landtags vernimmt am kommenden Montag zwei Beamte des Landeskriminalamtes (LKA). Das Gremium befasst sich derzeit vor allem mit verdeckten Maßnahmen, mit denen das Neonazi-Terrortrio in Chemnitz aufgespürt werden sollte.

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Akten des NSU Untersuchungsausschusses des Sächsischen Landtages

Quelle: dpa

Dresden. Der NSU-Untersuchungsausschuss des sächsischen Landtags vernimmt am kommenden Montag zwei Beamte des Landeskriminalamtes (LKA). Das Gremium befasst sich derzeit vor allem mit verdeckten Maßnahmen, mit denen das Neonazi-Terrortrio mit Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im Jahr 2000 in Chemnitz aufgespürt werden sollte. „Schon aus unserem Vorgänger-Ausschuss wissen wir, dass man damals dem Trio extrem nahe gekommen war. Mehrere Observationen betrafen ein Wohnhaus, in dem die Untergetauchten sich wirklich versteckt hatten“, erklärte Linke- Politikerin Kerstin Köditz am Donnerstag in Dresden.

Dennoch blieb die Suche erfolglos. Etwa in der Mitte des Jahres 2000 seien die mutmaßlichen Rechtsterroristen angeblich unbemerkt nach Zwickau gezogen sein, betonte Köditz. Bald darauf habe die Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ begonnen. „Wir wollen wissen, warum das nicht verhindert wurde.“

Die beiden als Zeugen geladenen Beamten seien damals in LKA-Spezialeinheiten eingesetzt gewesen. Der aktuelle sächsische NSU-Ausschuss hat in 21 Sitzungen bislang 30 Zeugen vernommen, einige davon mehrfach. Auch in der vorigen Legislaturperiode gab es bereits einen Ausschuss. Dem NSU werden zehn Morde und weitere schwere Straftaten zur Last gelegt.

dpa

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