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Krankenstand in Sachsen weiter über Bundesdurchschnitt

Krankenkasse DAK: Krankenstand in Sachsen weiter über Bundesdurchschnitt

Deutschlandweit haben sich im vergangenen Jahr mehr Leute krank gemeldet als zuvor. In Sachsen jedoch nicht, dort blieb der Krankenstand konstant bei 4,5 Prozent. Allerdings liegen die Sachsen dabei noch über dem Bundesdurchschnitt von 4,1 Prozent.

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Quelle: dpa

Berlin/Dresden. Sachsens Arbeitnehmer haben sich 2017 nicht häufiger krank gemeldet als im Jahr zuvor. Wie die gesetzliche Krankenkasse DAK-Gesundheit am Freitag auf Basis ihrer Versicherten mitteilte, blieb der Krankenstand bei 4,5 Prozent konstant. Allerdings liegen die Sachsen damit noch immer über dem Bundesdurchschnitt. Auf ganz Deutschland bezogen war der Krankenstand von 3,9 Prozent auf 4,1 Prozent gestiegen.

Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen standen an erster Stelle der Fehltage-Statistik in Sachsen. Sie verursachten mehr als 359 Fehltage pro 100 erwerbstätige Versicherte. Danach folgten Atemwegserkrankungen wie Bronchitis mit 279 Ausfalltagen. Auf dem dritten Rang lagen psychische Erkrankungen, beispielsweise Depressionen (249).

Der Krankenstand ergibt sich aus der Anzahl der gemeldeten Arbeitsunfähigkeitstage je 100 Versicherten in den vergangenen 365 Tagen. Bundesweit war fast jeder zweite Berufstätige 2017 mindestens einmal krankgeschrieben (48,6 Prozent) - Frauen häufiger als Männer. Bei Frauen lag der Krankenstand bei 4,4 Prozent, bei Männern bei 3,8 Prozent. Die Branchen mit dem höchsten Krankenstand 2017 waren Verkehr, Lagerei und Kurierdienste.

dpa

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