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Köpping: „Wer Angst hat vor dem Islam, ist kein Rassist“

Vorurteile müssen abgebaut werden Köpping: „Wer Angst hat vor dem Islam, ist kein Rassist“

Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping sieht einen Zusammenhang zwischen den Verwerfungen der Nachwendezeit und der Ausländerfeindlichkeit im Land. Viele Ostdeutsche seien nach der Wiedervereinigung arbeitslos geworden, sie hätten 25 Jahre um Anerkennung und richtige Arbeit gekämpft.

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Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping

Quelle: Archiv

Dresden. Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping sieht einen Zusammenhang zwischen den Verwerfungen der Nachwendezeit und der Ausländerfeindlichkeit im Land. Viele Ostdeutsche seien nach der Wiedervereinigung arbeitslos geworden, sie hätten 25 Jahre um Anerkennung und richtige Arbeit gekämpft, sagte Köpping der „Sächsischen Zeitung“ (Montag). „Deshalb fragen heute viele von ihnen so wütend, warum die Politiker so viel Geld bekämen und sich alle Welt plötzlich nur noch um die Flüchtlinge kümmere“, erklärte die SPD-Politikerin weiter. Es gebe aber noch weitere Gründe für den Rassismus im Land, betonte sie.

„Nur eines ist für mich auf alle Fälle klar: Wer Angst hat vor dem Islam und sagt, ich weiß gar nicht, welche Menschen zu uns gekommen sind, ist kein Rassist“, sagte Köpping. Diese Menschen versuche sie als Integrationsministerin ins Gespräch mit Flüchtlingen zu bringen, um so Vorurteile auszuräumen.

dpa

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