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Köpping: Millionen aus SED-Vermögen für Aufarbeitung verwenden

Ungerechtigkeit beseitigen Köpping: Millionen aus SED-Vermögen für Aufarbeitung verwenden

Integrationsministerin Petra Köpping hat sich dafür ausgesprochen, die Sachsen aus dem jahrelangen Rechtsstreit um das SED-Vermögemn zustehenden 58 Millionen Euro für die Aufarbeitung der Nachwendezeit aufzuwenden.

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Quelle: dpa

Dresden. Integrationsministerin Petra Köpping hat sich dafür ausgesprochen, die Sachsen aus dem jahrelangen Rechtsstreit um das SED-Vermögemn zustehenden 58 Millionen Euro für die Aufarbeitung der Nachwendezeit aufzuwenden. „Es wäre genau das richtige Signal, wenn es zudem für den Gerechtigkeitsfonds, einer Kommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Nachwendezeit und somit für eine neue Erinnerungskultur über die Nachwendezeit zur Verfügung stünde“, sagte die SPD-Politikerin am Dienstag in Dresden.

Viele Menschen im Osten fühlten sich betrogen. „Ich finde, man muss jetzt herausarbeiten, wo ein echter Grund vorliegt, und wie man das ändern kann“, sagte Köpping. Dabei könne die Nachzahlung helfen.

Ende vergangenen Jahres war in der Schweiz ein Rechtsstreit um das SED-Vermögen zu Ende gegangen. Die ostdeutschen Bundesländer sollen insgesamt rund 185 Millionen Euro Nachzahlungen erhalten.

dpa

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