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Kampf gegen Glätte: Autobahnmeistereien bereiten sich auf Winter vor

Salz und Schneepflüge Kampf gegen Glätte: Autobahnmeistereien bereiten sich auf Winter vor

Wenn es auf den Straßen glatt wird, muss schnell Salz her - in flüssiger oder fester Form. Derzeit laufen bei den sächsischen Autobahnmeistereien die letzten Vorbereitungen auf den Winter. Bis Ende Oktober müssen die Fahrzeuge bereit sein.

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Die Autobahnmeistereien in Sachsen rüsten sich für den Winter.

Quelle: dpa

Dresden. Die Autobahnmeistereien in Sachsen rüsten sich für den Winter. Derzeit werde die Technik auf den Einsatz in Schnee und Kälte vorbereitet, sagte Isabel Siebert, Pressesprecherin des Landesamts für Straßenbau und Verkehr. Die Lastwagen erhielten ihre Winterdienstausrüstung: Schneepflüge an der Front sowie zum Teil Tanks für Salz und Streuvorrichtungen. Bis Ende Oktober müssten die Fahrzeuge bereit sein.

Die Einsatzpläne für die rund 200 Mitarbeiter der sieben Autobahnmeistereien Sachsens stünden bereits fest, sagte Siebert. Vom 1. November bis zum 31. März haben sie Winterdienstbereitschaft. Dann stehen sie im Dreischichtsystem auf Abruf bereit, um bei Bedarf rund um die Uhr ausrücken zu können. Sie sind zuständig für die rund 567 Autobahnkilometer Sachsens.

Viel Salz müsse in diesem Jahr nicht nachgekauft werden. Denn es gebe noch Reserven vom vergangenen Winter. Dieser sei - genau wie die beiden Winter zuvor - sehr autofreundlich gewesen, sagte Siebert. Das bedeutet: Es gab recht wenige Frost-Tau-Wechsel, bei denen es besonders glatt werden kann.

Für Streusalz und Sole stehen Sieberts Angaben zufolge in Sachsen Silos und Tanks mit einem Fassungsvermögen von 18 850 Tonnen zur Verfügung. „Die Salzlager werden im Verlauf des Winters regelmäßig aufgefüllt“, sagte die Sprecherin.

Im Winter 2016/17 wurden 26 000 Tonnen auf den Autobahnen des Freistaats verteilt. Den geringsten Verbrauch verzeichne dabei die Autobahnmeisterei Leipzig. Bei Plauen und Chemnitz lande am meisten Salz auf den Autobahnen - vor allem wegen der Steigungen dort.

Bevorzugt setzten die Meistereien Flüssigsalz ein. Das bleibe am längsten auf der Fahrbahn, erklärte Siebert. Rollsplit dagegen habe auf Autobahnen gar nichts zu suchen: Es könne Autos beschädigen und werde sehr schnell abgefahren.

Um den Winterdienst auf den Bundes- und Kreisstraßen kümmern sich die Straßenmeistereien der jeweiligen Landkreise oder Gemeinden.

dpa

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