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Januar in Sachsen viel zu warm und zu nass

Winter Januar in Sachsen viel zu warm und zu nass

Frühlingshafte Temperaturen und viel Niederschlag: Der Januar hat in Sachsen seinem Status als Wintermonat keine Ehre gemacht.

Nebelig, aber selten kalt zeigt sich der Januar in Dresden.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Frühlingshafte Temperaturen und viel Niederschlag: Der Januar hat in Sachsen seinem Status als Wintermonat keine Ehre gemacht. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Dienstag war es zu warm, zu nass und auch die Sonne zeigte sich zu selten. An allen 29 Stationen zwischen dem Flughafen Leipzig/Halle und dem Fichtelberg lag die Monatsmitteltemperatur im Schnitt bei 2,9 Grad Celsius und damit um 4,5 Kelvin über dem klimatologischen Richtwert von minus 1,5 Grad Celsius - dem Mittel der vergangenen 30 Jahre.

Die höchste Temperatur wurde mit 13,6 Grad Celsius am 4. Januar in Grasebach bei Meißen gemessen. „Der bisherige Spitzenwert stammt vom 10. Januar 1991 in Dresden-Hosterwitz: 17,5 Grad“, sagte eine DWD-Sprecherin. Mit minus 28,6 Grad Celsius hält die Wetterstation Oschatz am 14. Januar 1987 den Tiefenrekord. In Deutschneudorf im Erzgebirge waren es am 21. Januar immerhin minus 13 Grad.

Mit 57,8 Liter pro Quadratmeter im Monatsmittel war der Januar zudem ein wenig zu feucht, die Niederschlagsmenge lag bei 109 Prozent des Normalwertes von 52,9 Liter pro Quadratmeter. Auch die Sonnen schien nicht so oft wie sie sollte: 35,3 Stunden - normal sind 52,3 Stunden.

dpa

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