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Mitteldeutschland Innenminister übergibt 28 Krankenwagen an Sachsens Rettungsdienste
Region Mitteldeutschland Innenminister übergibt 28 Krankenwagen an Sachsens Rettungsdienste
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13:47 08.04.2016
Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat am Freitag auf dem Theaterplatz 28 Krankentransportwagen im Wert von 2,4 Millionen Euro an die Landkreise übergeben. Quelle: Madeleine Arndt
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Dresden

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat am Freitag auf dem Theaterplatz 28 Krankentransportwagen im Wert von insgesamt 2,4 Millionen Euro an die Landkreise und privaten Hilfsorganisationen übergeben. “Das sind 60 Fahrzeuge innerhalb eines Jahres”, sagte Ulbig. Bereits im Juli 2015 wurden an selber Stelle 32 neue Krankenwagen präsentiert. Der Innenminister erklärte, dass dem Freistaat der Schutz seiner Bürger wichtig sei und schnelle Hilfe gebraucht werde. Auch bei Großschadensereignissen seien Sachsens Rettungskräfte jetzt gut aufgestellt.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) übergab am Freitag 28 neue Krankenwagen.

Jeder sächsische Landkreis erhält drei der neuen Krankenwagen. Zum großen Teil gehen die Fahrzeuge an das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Aber auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), die Malteser und die Johanniter profitieren von der Investition. Innenminister Ulbig nutzte die feierliche Übergabe, um den haupt- und ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz ein großes Dankeschön mit auf den Weg zu geben. “Sie leisten Großartiges!”, betonte er.

Die Fahrzeuge des Typs Mercedes-Benz wurden in Bonn von der Firma C.Miesen GmbH medizintechnisch aufgerüstet. Etwa acht Wochen dauere so ein Umbau, erklärte der Vertriebsleiter des Unternehmens, Josef May. Neben Medizin- und Funktechnik sei vor allem der elektro-hydraulisch gesteuerte Schwebetisch das Herzstück eines Krankenwagens. Auf diesem können Patienten mit der nötigen Vorsicht transportiert werden.

Seit Beginn der Neustrukturierung im Jahre 2011 wurden neben den am Freitag übergebenden Fahrzeugen 30 Sanitätsgerätewagen, sechs Tanklöschfahrzeuge, 19 Gerätewagen sowie zwei Anhänger für Gefahrgut, vier Wasserrettungsboote, ein Kommandowagen, 32 Krankentransportwagen sowie drei Feldkochherde an den Katastrophenschutz übergeben. Rund 16 Millionen Euro wurden damit allein in den Fahrzeugbestand gesteckt. Hinzu kommen Investitionen in den Digitalfunk, der seit Juni 2015 flächendeckend im gesamten Freistaat funktioniert.

Von Madeleine Arndt

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