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Mitteldeutschland In Sachsen werden weniger Kinder geboren
Region Mitteldeutschland In Sachsen werden weniger Kinder geboren
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20:01 31.10.2018
In Sachsen werden weniger Kinder geboren. (Symbolbild) Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa
Dresden/Wiesbaden

Im vergangenen Jahr sind in Sachsen rund 1100 Kinder weniger geboren worden als ein Jahr zuvor. Insgesamt kamen 36.833 Neugeborene zur Welt, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. 2016 waren es noch 37.940 Kinder. Bei der Zahl der Neugeborenen in Sachsen lagen im vergangenen Jahr die Jungen (18.807) vor den Mädchen (18.026).

Die Geburtenziffer verringerte sich von 1,66 (2016) auf 1,62 Kinder (2017). Die Zahl beschreibt, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweils laufenden Jahr. Bundesweit sank die Geburtenziffer von 1,59 (2016) auf 1,57 Kinder (2017).

Die Gesamtzahl aller geborenen Kinder in Deutschland war im vergangenen Jahr mit rund 785.000 Neugeborenen um rund 7000 niedriger als ein Jahr zuvor. Das durchschnittliche Alter der Mütter bei der Geburt ihres ersten Babys betrug 31 Jahre und zwei Monate. Statistisch gesehen erlebten Frauen 2017 die erste Geburt bundesweit zwei Monate später als noch im Jahr 2016. Ostdeutsche Frauen bekommen ihr erstes Kind im Schnitt rund ein Jahr früher als westdeutsche Mütter.

Von LVZ

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