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Mitteldeutschland Immer mehr „soziale Hausmeister“ in Wohnungsgenossenschaften
Region Mitteldeutschland Immer mehr „soziale Hausmeister“ in Wohnungsgenossenschaften
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14:20 15.07.2016
"Soziale Hausmeister" sollen das Leben Bedürftiger in einer Wohngenossenschaft erleichtern. Quelle: Jan Woitas/dpa
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Dresden

Immer mehr Wohnungsgenossenschaften in Sachsen setzen auf „soziale Hausmeister“ zur Unterstützung bedürftiger Mieter. Nach Chemnitz und Dresden gibt es sie inzwischen auch in Döbeln, Schneeberg, Werdau und Zwickau. Das Sozialministerium fördert die „Kümmerer“ in diesem Jahr mit insgesamt bis zu 135 000 Euro. Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) besuchte am Freitag die Betreuerin, die bei der Wohnungsgenossenschaft Dresden Johannstadt für die Betroffenen zuständig ist.

„Alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, sollen sich selbstbestimmt in allen öffentlichen Räumen ohne Hilfe und ohne Voranmeldung bewegen können. Dazu müssen wir noch mehr Barrieren abbauen und bedarfsgerechte Unterstützungsangebote ausbauen“, sagte Klepsch. Mit Pilotprojekten wie dem „Kümmerer“ prüfe man, ob eine Vertrauensperson, die direkte und unbürokratische Hilfe vor Ort erteilt, ein Baustein sein kann.

Die „Kümmerer„ oder auch „sozialen Hausmeister“ sind Ansprechpartner, die allen Bewohnern eines Quartiers zur Verfügung stehen und bei Bedarf Hilfe organisieren. Sie sollen Dienstleister aus den Bereichen Soziales und Gesundheit oder ehrenamtliche Helfer einbinden und so das Leben der Bedürftigen in den eigenen vier Wänden unterstützen. Im Fokus stehen ältere Menschen und Behinderte.

dpa

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