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IG-Metall holt Bombardier-Deutschlandchef an den Verhandlungstisch

Kampf um Arbeitsplätze IG-Metall holt Bombardier-Deutschlandchef an den Verhandlungstisch

Die Zukunft der Oberlausitzer Bombardier-Standorte wird zur Chefsache. Wie Jan Otto, IG-Metall-Bevollmächtigter, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur erklärte, werden die Gespräche zum geplanten Stellenabbau in den Werken Görlitz und Bautzen mit dem Bombardier-Deutschlandchef Germar Wacker fortgesetzt.

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Quelle: dpa

Görlitz. Die Zukunft der Oberlausitzer Bombardier-Standorte wird zur Chefsache. Wie Jan Otto, IG-Metall-Bevollmächtigter, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur erklärte, werden die Gespräche zum geplanten Stellenabbau in den Werken Görlitz und Bautzen mit dem Bombardier-Deutschlandchef Germar Wacker fortgesetzt. Geplant ist ein Treffen am 22. Juni in der Berliner Bombardierzentrale. „Wir versprechen uns von diesem Treffen, dass wir endlich über konkrete Zahlen des Stellenabbaus und den Erhalt der Abteilungen Forschung und Entwicklung im Werk Sachsen reden“, so Otto. Neben der Gewerkschaft werden auch Vertreter des Betriebsrats am Tisch sitzen. 

Im Februar hatte der kanadische Fahrzeughersteller bekannt gegeben, 1430 von 10 500 Arbeitsplätzen in Deutschland streichen zu wollen. In Bautzen und Görlitz sollen 930 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz verlieren - ein Großteil davon sind Zeit- und Leiharbeiter. Darüber hinaus soll die Konzernleitung geplant haben, den Bereich Engineering ins Bombardier-Werk Heringsdorf zu verlegen. 

dpa

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