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IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen läutet Tarifrunde ein

Sechs Prozent mehr Geld gefordert IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen läutet Tarifrunde ein

Mit einer Auftaktveranstaltung in der Stadthalle Zwickau hat die IG Metall am Samstag die neue Tarifrunde für die Bezirke Berlin-Brandenburg und Sachsen eingeläutet. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld, Wahloptionen für moderne Arbeitszeitmodelle und die Angleichung der Arbeitszeiten von Ost und West.

Symbolbild

Quelle: dpa

Zwickau. Mit einer Auftaktveranstaltung in der Stadthalle Zwickau hat die IG Metall am Samstag die neue Tarifrunde für die Bezirke Berlin-Brandenburg und Sachsen eingeläutet. Die Gewerkschaft fordert sechs Prozent mehr Geld, Wahloptionen für moderne Arbeitszeitmodelle und die Angleichung der Arbeitszeiten von Ost und West. Die Forderung nach sechs Prozent mehr Entgelt sei durch die gute wirtschaftliche Situation der Branche gerechtfertigt, sagte IG Metall-Chef Jörg Hofmann. Die Steigerung stärke die Binnennachfrage und stabilisiere die Konjunktur. Moderne Arbeitszeitsysteme sollen Menschen etwa bei der Kindererziehung oder der Betreuung von pflegebedürftigen Angehörigen entgegenkommen.

„Wir erwarten eine ernsthafte und belastbare Verhandlungsverpflichtung“, sagte IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel. Die erste Verhandlung für Berlin und Brandenburg findet am 15. November in Berlin statt, für Sachsen ist die erste Runde für den 17. November in Radebeul geplant. Die IG Metall hat nach eigenen Angaben im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen mehr als 151 000 Mitglieder. Die Tarifverträge sowie die Friedenspflicht laufen am 31. Dezember 2017 aus.

dpa

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