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Hohe Waldbrandgefahr in Teilen Nordsachsens

Blätterdach fehlt Hohe Waldbrandgefahr in Teilen Nordsachsens

Durch das trockene und sonnige Wetter ist die Brandgefahr für Sachsens Wälder stark gewachsen. In weiten Teilen des Landkreises Nordsachsen bestand am Dienstag die zweithöchste Warnstufe 4.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden. Durch das trockene und sonnige Wetter ist die Brandgefahr für Sachsens Wälder stark gewachsen. In weiten Teilen des Landkreises Nordsachsen bestand am Dienstag die zweithöchste Warnstufe 4. Für den Rest des Landes mit Ausnahme eines kleinen gelben Flecks nahe der tschechischen Grenze südlich von Dresden gilt Warnstufe 3 und damit „mittlere Gefahr“.

„Da das schützende Blätterdach fehlt, gehen die Sonnenstrahlen direkt auf den Waldboden“, erklärte ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst. „Das trockene Laub aus dem Vorjahr entzündet sich sehr schnell.“ Das werde unterschätzt. „Die Leute denken, dass es ja noch nicht heiß genug ist.“ Erst mit Beginn des Laubaustriebs in drei Wochen ändere sich das.

Nahender Regen entspannt die Lage allerdings bis Donnerstag, danach steigt die Brandgefahr laut Prognose der Meteorologen wieder. Schon am Freitag erwarten sie erneut Warnstufe 3 in großen Teilen von neun der zehn Landkreise sowie den Städten Dresden, Leipzig und Chemnitz. „Es geht derzeit relativ schnell und sprunghaft“, sagte der Sprecher vom Sachsenforst. Zwei bis drei Tage direkte Sonneneinstrahlung reichten, um die Situation zu verschärfen.

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