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Mitteldeutschland Hoch „Birgitta“ bringt Dauerfrost nach Sachsen - Kaum noch Schneefall
Region Mitteldeutschland Hoch „Birgitta“ bringt Dauerfrost nach Sachsen - Kaum noch Schneefall
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15:18 16.01.2017
Schneebedeckte Landschaft am Blauen Wunder in Dresden. Quelle: dpa
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Leipzig

Nach den kräftigen Schneefällen kommt die Kälte nach Sachsen. Hoch „Birgitta“ wird in der ganzen Woche überwiegend für Dauerfrost sorgen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Montag in Leipzig sagte. Die Werte werden tagsüber bei 0 bis minus fünf Grad liegen, in der Nacht fallen sie vor allem im Bergland auf minus zehn Grad ab. Schnee wird kaum noch fallen. In der Nacht zum Montag war die weiße Decke in großen Teilen des Landes noch einmal angewachsen. So fielen in Freiberg 20 Zentimeter, in Garsebach bei Meißen 14 Zentimeter Neuschnee. Auf dem Fichtelberg liegen jetzt 112 Zentimeter.

Schnee und Eis führten zu Wochenbeginn auf Sachsens Straßen zu Unfällen, Staus und Behinderungen. So prallte am Montagmorgen ein Lastwagen auf der Autobahn 14 zwischen Leisnig und Döbeln gegen die Leitplanken. Wegen der Aufräumarbeiten musste ein Fahrstreifen in Richtung Dresden gesperrt werden, wie der Verkehrswarndienst in Dresden mitteilte. Auf der A4 zwischen Wüstenbrand und Glauchau in Richtung Erfurt kam es zu drei Unfällen mit Personenwagen. In der Region Chemnitz gab es auf Bundesstraßen Behinderungen und Staus. Im Laufe des Vormittags habe sich die Lage dann aber überall entspannt, so der Verkehrswarndienst.

Bereits am Sonntagabend wurde bei einem Unfall auf einer schneebedeckten Brücke in Crimmitschau im Landkreis Zwickau ein Autofahrer schwer verletzt. Der 23-Jährige sei mit seinem Wagen zu schnell gefahren und ins Schleudern geraten, teilte die Polizei mit. Hinter der Brücke sei das Auto von der Fahrbahn abgekommen, einen Abhang hinunter gerollt und gegen ein geparktes Auto geprallt. Der Fahrer musste schwer verletzt ins Krankenhaus.

dpa

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