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Mitteldeutschland Hintergrund: Wahl und Amt des Oberbürgermeisters
Region Mitteldeutschland Hintergrund: Wahl und Amt des Oberbürgermeisters
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23:51 09.09.2015

Gewonnen hat, wer mehr als 50% aller Stimmen auf sich vereinen kann, also die absolute Mehrheit erringt. Schafft das keiner der Bewerber, kommt es am 5. Juli zu einem zweiten Wahlgang, in dem dann die einfache Mehrheit reicht. Das heißt: Wer dann die meisten Stimmen hat, wird neuer Oberbürgermeister.

Wählbar zur Oberbürgermeisterin bzw. zum Oberbürgermeister sind Deutsche im Sinne des Artikels 116 Grundgesetz und Staatsangehörige anderer Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, die am Wahltage das 18. Lebensjahr vollendet haben und die allgemeinen persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllen. Nicht wählbar ist, wer am Wahltag bereits 65 Jahre alt ist. Ein Wohnsitz in Dresden ist übrigens nicht Pflicht.

Der Oberbürgermeister wird auf sieben Jahre gewählt. Er oder sie ist dann neuer Chef der Dresdner Stadtverwaltung, sitzt dem Stadtrat vor und ist Repräsentant der Stadt nach außen. Bei ausländischen Staatsbesuchen, großen Festveranstaltungen und Ereignissen ist der Oberbürgermeister ganz vorn dabei. Das bedeutet natürlich auch viel Arbeit: Öffentliche Termine, viele Sitzungen und Beratungen sorgen dafür, dass das Amt ein absoluter Vollzeitjob mit locker 50 Arbeitsstunden pro Woche ist.

DNN

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