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Grüne und Linke fordern mehr Engagement für Fußverkehr

Laufen scheint selbstverständlich Grüne und Linke fordern mehr Engagement für Fußverkehr

Autofahrer und in gewissen Maß auch Radfahrer haben ihr Lobby. Doch wer kümmert sich um die Belange der Fußgänger? Grüne und Linke haben jetzt mehr Engagement des Freistaates bei der Förderung des Fußverkehrs in Sachsen gefordert.

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Ein Fußgänger spiegelts sich in einem Fenster.

Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Dresden. Grüne und Linke haben mehr Engagement des Freistaates bei der Förderung des Fußverkehrs in Sachsen gefordert. Die Grünen-Abgeordnete Katja Meier bemängelte am Donnerstag im Landtag, dass es im Verkehrsministerium keine gesonderte Stelle gebe, die für die Fußgänger zuständig sei. Auch gebe es im Gegensatz zu anderen Bundesländern kein Konzept zur landesweiten Förderung des Fußverkehrs und der Nahmobilität. Der Linken-Abgeordnete Enrico Böhme betonte die Bedeutung der Fußwege für Kinder und ältere Menschen. Die Staatsregierung verschlafe „dieses wichtige Zukunftsthema“, sagte Böhme bei der Debatte über eine Große Anfrage der Grünen.

Aus den Koalitionsfraktionen wurden die Forderungen zurückgewiesen. Fußverkehr sei „vor allem ein städtisches Thema, das sich auf der kommunalen Ebene abspielt“, sagte der CDU-Verkehrsexperte Andreas Nowak. Auch sein SPD-Kollege Thomas Baum betonte: „Fußverkehr ist eine kommunale Aufgabe“, in die man auch „trotz aller Euphorie über die Vorteile“ nicht eingreifen dürfe.

Dass Fußverkehr selten thematisiert werde, „hat vielleicht auch etwas damit zu tun, dass es so selbstverständlich ist“, sagte Wissenschaftministerin Eva-Maria Stange (SPD). Über verschiedene Förderinstrumente tue der Freistaat bereits, „was möglich ist, was angemessen ist und was zielgerichtet ist“.

dpa

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