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Mitteldeutschland Grüne: Unlands „Sparwut“ wird zur Gefahr
Region Mitteldeutschland Grüne: Unlands „Sparwut“ wird zur Gefahr
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11:02 20.06.2017
Landtagsabgeordneter Valentin Lippmann (Grüne) Quelle: DNN/Archiv
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Dresden

Finanzminister Georg Unland (CDU) ist mit seiner Forderung nach einem deutlichen Stellenabbau in den Landesbehörden auf scharfe Kritik gestoßen. Der Finanzminister werde mit seiner „Sparwut immer mehr zu einer erheblichen Gefahr für einen funktionierenden Freistaat“, sagte der Innenexperte der Grünen im Landtag, Valentin Lippmann, am Dienstag in Dresden. Unland hatte sich in einem Interview der „Sächsischen Zeitung“ (Dienstag) dafür ausgesprochen, die Zahl der Staatsbediensteten in Sachsen langfristig von jetzt rund 86 000 auf weniger als 70 000 zu senken. Begründet hatte er dies auch mit der demografischen Entwicklung.

„Nachdem nun endlich nach Jahren auch in Teilen der Koalition angekommen zu sein scheint, dass man mit immer weniger Personal keinen funktionsfähigen Staat gewährleisten kann, beweist der Finanzminister weniger Einsichtsfähigkeit als ein trotziges Kleinkind“, sagte Lippmann. Der wirtschaftliche Erfolg Sachsens hänge maßgeblich davon ab, „ob wir ein funktionierendes und leistungsfähiges Staatswesen im Freistaat gewährleisten können.“

dpa

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