Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Gewerkschaften in Sachsen schwächer organisiert
Region Mitteldeutschland Gewerkschaften in Sachsen schwächer organisiert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:26 05.06.2017
2015: Streik in Kitas in Leipzig, Dresden, Chemnitz und Freital. Damals war die Streikbereitschaft der rund 27 000 Beschäftigten hoch. Quelle: dpa
Anzeige

Die Gewerkschaften sind in Sachsen schwächer organisiert als im Bundesdurchschnitt. 15,3 Prozent aller Arbeitnehmer waren zum Jahresende 2015 in einer der acht Gewerkschaften des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Mitglied, wie aus Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 15,7 Prozent. Ein ausgeprägtes Ost-West-Gefälle gibt es nach Angaben des Instituts nicht mehr. Sachsen liegt beispielweise vor den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Der Anteil von Frauen ist in Sachsen jedoch überdurchschnittlich:  41,9 Prozent der Mitglieder sind weiblich. Bundesweit ist jedes dritte Mitglied eine Frau. Besonders wenige Mitglieder gab es laut IW-Gewerkschaftsspiegel in Mecklenburg-Vorpommern (11,6 Prozent) und in Bayern (12,5 Prozent). Das VW-Land Niedersachsen verzeichnete überdurchschnittliche 19,1 Prozent vor Nordrhein-Westfalen mit 17,6 Prozent. Im Saarland sind die Gewerkschaften mit 28 Prozent am stärksten organisiert.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mitteldeutschland Unzureichende Leistungen für sozial schwache Familien - Bildungs- und Teilhabepaket in Sachsen weniger gefragt

Klassenfahrten, Schulessen, Fahrkarten - Hilfen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes für sozial schwache Familien sind offensichtlich immer weniger gefragt. Ende vergangenen Jahres haben fast 38 850 Kinder und Jugendliche die Angebote wahrgenommen. Das entsprach einem Minus von 2,2 Prozent verglichen mit dem Jahr zuvor.

05.06.2017

In Sachsen stößt der Vorstoß der großen Warenhausunternehmen für eine weitere Freigabe der Öffnungszeiten an Sonntagen größtenteils auf Ablehnung. Der Handelsverband äußerte zwar Verständnis für das Anliegen der Kaufhauskonzerne. Hauptgeschäftsführer Eberhard Lucas verwies zugleich aber darauf, alle Einzelhändler zu vertreten.

05.06.2017

Mit Selbstbezichtigungen und Geständnissen schwerer Straftaten versucht eine wachsende Zahl von Flüchtlingen offenbar, einen Schutz vor Abschiebung zu erreichen. Nach dem Asylgesetz ist einem Bewerber Schutz zu gewähren, wenn ihm in seinem Heimatland ein ernsthafter Schaden droht - etwa die Todesstrafe.

04.06.2017
Anzeige