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Generalsekretär der Sachsen-CDU schließt Koalition mit AfD aus

Absage Generalsekretär der Sachsen-CDU schließt Koalition mit AfD aus

Der Generalsekretär der sächsischen CDU, Michael Kretzschmer, hat einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD auf Landes- und Bundesebene eine Absage erteilt. „Das ist ausgeschlossen, wegen der handelnden Personen und wegen der Inhalte“, sagte er.

Der Generalsekretär der sächsischen CDU, Michael Kretzschmer

Quelle: Andre Kempner

Dresden. Der Generalsekretär der sächsischen CDU, Michael Kretzschmer, hat einer Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen AfD auf Landes- und Bundesebene eine Absage erteilt. „Das ist ausgeschlossen, wegen der handelnden Personen und wegen der Inhalte“, sagte er am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Kretzschmer nahm damit Stellung zu einem entsprechenden Vorstoß des sächsischen Europaabgeordneten Hermann Winkler. Die AfD habe in den letzten Monaten gezeigt, dass sie nicht versucht, Positives für Deutschland zu bewegen, sondern nur den Konflikt suche und spalte. „Damit kommt unser Land nicht voran.“ Die Diskussion sei „völlig abwegig und unglaublich schädlich“, betonte Kretzschmer. Vielmehr müsse sich die CDU auf ihre eigenen Inhalte konzentrieren, selbst Antworten auf die Probleme geben und sie lösen.

Winkler hatte sich für Koalitionen mit der AfD auf Landes- und Bundesebene ausgesprochen. „Wenn es eine bürgerliche Mehrheit gemeinsam mit der AfD gibt, sollten wir mit ihr koalieren. Sonst steuern wir auf eine linke Republik zu“, sagte er der „Super Illu“. Wenn die SPD Bündnisse mit der Linkspartei eingehe, könne dies die CDU künftig auch mit der AfD.

dpa

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