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Gefangene aus europäischen Ländern sollen in die Heimat

240 Betrofffene Gefangene aus europäischen Ländern sollen in die Heimat

In Sachsen verurteilte Straftäter aus Tschechien, Polen und anderen europäischen Ländern sollen ihre Reststrafe in der Heimat absitzen. Die Staatsanwaltschaften leiteten auf Anweisung des Justizministeriums sogenannte Übermittlungsverfahren in rund 60 Fällen ein.

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Die JVA Leipzig

Quelle: dpa

Dresden. In Sachsen verurteilte Straftäter aus Tschechien, Polen und anderen europäischen Ländern sollen ihre Reststrafe in der Heimat absitzen. Die Staatsanwaltschaften leiteten auf Anweisung des Justizministeriums sogenannte Übermittlungsverfahren in rund 60 Fällen ein, wie ein Sprecher am Dienstag „Radio Lausitz“ sagte. In Betracht kämen Straftäter, die noch ein halbes Jahr Haft verbüßen müssten. Etwa 30 Gefangene aus dem Bereich Görlitz könnten überstellt werden, beim Rest seien Ermittlungen nicht abgeschlossen oder eine neue Anklage in Vorbereitung. Die Verfahren basieren nach Ministeriumsangaben auf einer EU-Richtlinie, die in nationales Recht umgesetzt wurde. Derzeit befinden sich 240 Polen und Tschechen in sächsischen Gefängnissen.

dpa

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