Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Frauen fehlen häufiger im Job als Männer
Region Mitteldeutschland Frauen fehlen häufiger im Job als Männer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:23 10.05.2016
Quelle: dpa
Anzeige
Dresden

Frauen in Sachsen fehlen einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit zufolge häufiger wegen Krankheit im Job als Männer. Ihr Krankenstand lag im Vorjahr 18 Prozent höher, wie aus dem aktuellen DAK-Gesundheitsreport für Sachsen hervorgeht. Von 1000 erwerbstätigen Frauen fehlten im Vorjahr im Schnitt pro Tag 50, bei den Männern waren es 43. Die Studie zeige auch, dass Frauen und Männer anders krank seien, hieß es. Während Frauen mehr als doppelt so viele Fehltage bei psychischen Erkrankungen aufweisen, sind es bei Männern 63 Prozent mehr bei Herz-Kreislauferkrankungen.

Frauen haben der Studie zufolge mehr Fehltage wegen Krebsleiden als Männer - bedingt durch das vergleichsweise frühe Auftreten von Brustkrebs.

Laut Report erreichte der Krankenstand in Sachsen im Vorjahr insgesamt mit 4,6 Prozent den höchsten Wert seit 16 Jahren. Demnach waren von 1000 Beschäftigten durchschnittlich 46 pro Tag krank geschrieben. Für die Studie wurden die Fehlzeiten von rund 70 400 erwerbstätigen Mitgliedern der DAK-Gesundheit in Sachsen ausgewertet.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Sachsens Oberschüler erhalten in diesem Jahr Ersatzaufgaben für ihre Abschlussprüfungen. Grund dafür ist ein Diebstahl an einer Dresdner Schule. Dort wurde ein Tresor entwendet, in dem die Prüfungen lagerten, teilte das Kultusministerium am Dienstag mit.

10.05.2016

Sachsen schreibt zum zweiten Mal Stipendien für angehende Landlehrer aus. Für das sogenannte Sachsenstipendium werden noch bis zum 30. Juni Bewerbungen entgegen genommen, teilte das Kultusministerium gestern in Dresden mit.

10.05.2016

Die Mehrheit der sächsischen Firmen lehnt die zum 1. Januar 2017 geplante Er­höhung der Mindestlöhne strikt ab. „58 Prozent halten eine Anhebung für wirtschaftlich nicht tragbar“. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der drei sächsischen Industrie- und Handels­kammern.

10.05.2016
Anzeige