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Forscher: Flüchtlinge werden selten in schrumpfenden Regionen bleiben

Wenig Hoffnung für strukturschwache Gebiete Forscher: Flüchtlinge werden selten in schrumpfenden Regionen bleiben

Schrumpfende Regionen in Ostdeutschland sollten aus Sicht des Leipziger Stadtsoziologen Prof. Dieter Rink nicht zu viele Hoffnungen in die Flüchtlingszuwanderung setzen. Es sei zu vermuten, dass bleibeberechtigte Flüchtlinge nach Ende ihres Asylverfahrens aus diesen Gegenden abwandern.

Quelle: dpa

Leipzig. Schrumpfende Regionen in Ostdeutschland sollten aus Sicht des Leipziger Stadtsoziologen Prof. Dieter Rink nicht zu viele Hoffnungen in die Flüchtlingszuwanderung setzen. Es sei zu vermuten, dass bleibeberechtigte Flüchtlinge nach Ende ihres Asylverfahrens aus diesen Gegenden ebenso abwandern wie die ansässige Bevölkerung, sagte der Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung UFZ der Deutschen Presse-Agentur. Ähnliches sei bei früheren Flüchtlingsbewegungen wie Anfang der 1990er-Jahre zu beobachten gewesen.

Entscheidend seien gute Jobperspektiven und eine gute Infrastruktur, sagte Rink. Eine Wanderung der Flüchtlinge nach diesen Kriterien könnte eine Verknappung von Wohnungen in sowieso schon angespannten Wohnungsmärkten zur Folge haben. Der Stadtsoziologe bereitet mit seinem Team derzeit eine genaue Erforschung der Wanderungsbewegungen von Flüchtlingen innerhalb Deutschlands vor, um genauere Aussagen treffen zu können.

dpa

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