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Forderung nach Konsequenzen für CDU-Politiker wegen Kontakt zur NPD

Bautzener Vize-Landrat Forderung nach Konsequenzen für CDU-Politiker wegen Kontakt zur NPD

Linke und Grüne fordern Konsequenzen für den Bautzener Vize-Landrat Udo Witschas (CDU) wegen seiner Kontakte zur rechtsextremen NPD. In der vergangenen Woche hatte der MDR öffentlich gemacht, dass Witschas mit dem früheren NPD-Kreischef Marco Wruck eine dreistündige Unterredung zu Flüchtlingen in Bautzen führte.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Dresden. Linke und Grüne fordern Konsequenzen für den Bautzener Vize-Landrat Udo Witschas (CDU) wegen seiner Kontakte zur rechtsextremen NPD. In der vergangenen Woche hatte der MDR öffentlich gemacht, dass Witschas mit dem früheren NPD-Kreischef Marco Wruck eine dreistündige Unterredung zu Flüchtlingen in Bautzen führte. Wruck sprach später von „vielen Übereinstimmungen“. Am Freitag berichtete die „Sächsische Zeitung“ über ein Chat-Protokoll, bei dem Witschas und Wruck laut „SZ“ „wie zwei Parteifreunde“ kommunizieren.

Linke-Vorsitzender Rico Gebhardt forderte Regierungs- und CDU-Chef Stanislaw Tillich und den Bautzener Landrat Michael Harig (CDU) auf, „die Notbremse zu ziehen“ und Witschas zum Rücktritt aufzufordern beziehungsweise ihn zu entlassen. Auch für Grünen-Chefin Christin Melcher ist Witschas als Landrat nicht mehr haltbar: „Sein Rücktritt ist mehr als überfällig.“ NPD-Kader seien in keinem Fall für irgendein Thema geeignete Gesprächspartner. Wer sich mit ihnen einlasse, befördere rechte Gewalt.

Witschas will nach eigenem Bekunden jegliche Kommunikation mit Wruck stets mit dem Ziel geführt haben, dass es zu einer Deeskalation der Lage in Bautzen komme. Dort gab es in den vergangenen Monaten immer wieder Auseinandersetzung zwischen Rechten und jungen Flüchtlingen. Am Freitag war Witschas zunächst für ein Statement nicht erreichbar.

dpa

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