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Fast alle offenen Lehrerstellen in Sachsen besetzt

Ministerin Kurth: Fast alle offenen Lehrerstellen in Sachsen besetzt

Miese Lage, positives Zwischenfazit: Trotz akuten Nachwuchsmangels im Lehrerbereich in Deutschland, hat Sachsen nahezu alle angepeilten Stellen mit neuen Kräften besetzt. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres seien für immerhin 765 Stellen junge Pädagogen gefunden worden, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU).

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Quelle: dpa

Dresden. Miese Lage, positives Zwischenfazit: Trotz akuten Nachwuchsmangels im Lehrerbereich in Deutschland, hat Sachsen nahezu alle angepeilten Stellen mit neuen Kräften besetzt. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres seien für immerhin 765 Stellen junge Pädagogen gefunden worden, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) gestern in Dresden, die Zielvorgabe lag bei 800. Kurth ist guter Dinge, dass für die 35 noch offenen Stellen in den kommenden Wochen entsprechendes Personal eingestellt werden kann. Trotz der Beinahe-Punktlandung machte die Ministerin gestern keinen Hehl aus der schwierigen Situation im Schulbereich. „Ich hätte niemals geglaubt, dass das geschafft werden kann“, sagte sie. „Lehrer sind Mangelware“, die Lage sei reichlich angespannt. Insgesamt hätten sich auf die 800 Stellen immerhin rund 2260 Kandidaten beworben. Das ist gute Nachricht, die schlechte aber lautet: Nur gut ein Drittel davon war vollständig ausgebildet, und nicht wenige wollten in bestimmte Städte in ausgewählten Schulbereichen – am liebsten auf Gymnasien in Leipzig oder vielleicht noch Dresden.

Das entspricht aber nicht dem Bedarf im Freistaat. Entsprechend erhielten unflexible Kandidaten ein Absage, stattdessen kamen Seiteneinsteiger zum Zuge. Rund ein Drittel der jetzt besetzten Stellen kamen laut Kurth aus fachfremden Berufen, vor einem halben Jahr waren es noch 46 Prozent. Dabei wurde die Ministerin nicht müde, auf die Vorzüge von Seiteneinsteigern hinzuweisen. Mit ihnen kämen nicht nur „neue Impulse“ an die Schulen, sondern auch fachspezifisches Können. Und vor allem: Ohne Seiteneinsteiger wären Neulehrer auf dem leergefegten Arbeitsmarkt nicht zu bekommen.

Von Jürgen Kochinke

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