Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 10 ° heiter

Navigation:
Google+
Exportplus bei sächsischen Unternehmen

Wirtschaft Exportplus bei sächsischen Unternehmen

Sachsens Unternehmen haben ihre Auslandsgeschäfte in diesem Jahr deutlich ausgeweitet. Die Exporte legten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im ersten Halbjahr um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, die Einfuhren stiegen um 12 Prozent.

Voriger Artikel
Hunderte Leipziger verfolgen Abendmahl-Inszenierung auf dem Markt
Nächster Artikel
Japan-Rinder machen nicht nur deutschen Züchtern zunehmend Appetit
Quelle: dpa

Dresden. Sachsens Unternehmen haben ihre Auslandsgeschäfte in diesem Jahr deutlich ausgeweitet. Die Exporte legten nach Angaben des Wirtschaftsministeriums im ersten Halbjahr um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, die Einfuhren stiegen um 12 Prozent. Insgesamt hätten sächsische Firmen von Januar bis Ende Juni Waren im Wert von über 20,7 Milliarden Euro exportiert. Dem standen Einfuhren im Wert von 12,3 Milliarden Euro gegenüber.

„Unsere Unternehmen beweisen ihre Wettbewerbsfähigkeit auf internationalen Märkten eindrucksvoll“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD). Der Regierungskurs, vor allem kleinen und mittlere Unternehmen stärker bei Auslandsaktivitäten zu unterstützen und zu begleiten, gehe auf.

Wichtigste Ausfuhrländer waren China, die USA und Großbritannien. Die Exporte nach Russland gingen vor dem Hintergrund der Sanktionen im Ukraine-Konflikt um weitere acht Prozent zurück. Damit liegt die Russische Föderation nur noch auf Platz 17 der sächsischen Exportländer. Besonders deutlichen Zuwachs gab es bei den Ausfuhren nach Kanada (+30 Prozent), Großbritannien (+29,0 Prozent), Spanien (+29,0 Prozent) und Italien (+27 Prozent).

Wichtigste sächsische Exportgüter waren Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus und elektrotechnische Erzeugnisse, die um jeweils 20 Prozent zulegten, während der Maschinenbau nur ein Plus von 2 Prozent verbuchte.

Wichtigste Einfuhrländer waren die Nachbarn Tschechien (+14 Prozent) und Polen (+22 Prozent) sowie China (+6 Prozent). Auch hier standen Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus, der Elektrotechnik und des Maschinenbaus ganz oben auf der Einkaufsliste.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News
  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr