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Ermittlungen wegen Hakenkreuz-Koffer bei Dorffest eingestellt

Staatsanwaltschaft: Ermittlungen wegen Hakenkreuz-Koffer bei Dorffest eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen gegen unbekannt zu dem bei einem historischen Umzug in Colmnitz (Osterzgebirge) verwendeten Hakenkreuz-Koffer eingestellt.

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Quelle: Archiv

Colmnitz. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Ermittlungen gegen unbekannt zu dem bei einem historischen Umzug in Colmnitz (Osterzgebirge) verwendeten Hakenkreuz-Koffer eingestellt. Das Zeigen des Nazi-Symbols ist nach Paragraf 86 Absatz 3 Strafgesetzbuch nicht strafbar, wenn es der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte dient, wie ein Sprecher am Dienstag sagte. Der Koffer habe im Zusammenhang mit Bildern zum Ersten und Zweiten Weltkrieg gestanden. Über die Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

Im Festumzug zur 900-jährigen Geschichte von Colmnitz war auch ein als Wehrmachtsoldat verkleideter Mann mitgelaufen - samt Koffer mit Hakenkreuz. Seine Identität ist unbekannt. „Der Träger wurde nicht ermittelt“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der örtliche Heimatverein hatte sich nach Bekanntwerden des Vorfalls davon distanziert und von einem Fehlverhalten Einzelner gesprochen.

dpa

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