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Mitteldeutschland Entgegen dem Bundestrend: Mehr Menschen in Sachsen insolvent
Region Mitteldeutschland Entgegen dem Bundestrend: Mehr Menschen in Sachsen insolvent
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15:40 20.09.2018
Während im Rest des Landes die Zahl der Privatinsolvenzen zurückging, stieg sie in Sachsen und Hessen. Quelle: dpa
Hamburg/Dresden

Entgegen dem Bundestrend sind in Sachsen in der ersten Jahreshälfte mehr Menschen in die Privatinsolvenz gerutscht. Von Januar bis Juni 2018 waren es mit knapp 2100 rund 8 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus Zahlen der Wirtschaftsauskunftei Crifbürgel vom Donnerstag hervorgeht. In allen Bundesländern bis auf Sachsen und Hessen sind die Zahlen rückläufig. So wurden deutschlandweit knapp 2000 Menschen weniger zahlungsunfähig.

Die Menschen profitierten weiter von der guten Beschäftigungs- und Einkommensentwicklung, sagte Geschäftsführer Christian Bock am Donnerstag in Hamburg. Er erwartet, das die Zahlen im nächsten Jahr bundesweit weiter zurückgehen. Im Bundesdurchschnitt stehen überschuldete Verbraucher mit rund 31 000 Euro in der Kreide - bei Banken, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften. Wichtigster Auslöser sei Arbeitslosigkeit.

dpa

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