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E-Golf, Porsche-Kombi, BMW-Cabrio: Sachsens Autobauer starten 2017 durch

Ausblick E-Golf, Porsche-Kombi, BMW-Cabrio: Sachsens Autobauer starten 2017 durch

Es verspricht ein spannendes Autojahr für Sachsen zu werden. BMW, Porsche und VW schicken 2017 in Leipzig und Dresden eine ganze Reihe neuer Modelle und Varianten an den Start. Highlights sind dabei der erste Kombi von Porsche und die offene Version des BMW-Hybrid-Sportwagens i8.

In Dresden geht im April der E-Golf in Serie.

Quelle: Oliver Killig

Leipzig/Dresden. Es verspricht ein spannendes Autojahr für Sachsen zu werden. BMW, Porsche und VW schicken 2017 in Leipzig und Dresden eine ganze Reihe neuer Modelle und Varianten an den Start. Highlights sind dabei der erste Kombi von Porsche und die offene Version des BMW-Hybrid-Sportwagens i8.

Los geht es gleich im Januar: Zwei Monate nach dem Verkaufsstart in Europa schickt Porsche den neuen Panamera auch auf den beiden wichtigsten Märkten USA und China an den Start. Gleichzeitig legt Porsche die in beiden Ländern beliebte Langversion nach. Premiere hatte der Panamera Executive im November in Los Angeles. Jetzt startet der Verkauf des um 15 Zentimeter gestreckten Vier­sitzers.

Richtig spektakulär wird es dann im März: Porsche schickt erstmals in der Firmengeschichte einen Kombi ins Rennen. Der heißt Panamera Sport Turismo und wird auf dem Autosalon in Genf Premiere feiern. „Der Sport Turismo wird ein echter Leipziger“, sagte Porsche-Chef Oliver Blume. Der Kofferraum wächst zwar nur um 50 Liter, dafür gibt es hinten erstmals drei Sitze. Preis: ab knapp 100 000 Euro.

Im April startet VW in Dresden dann wieder durch: Der neue E-Golf geht in Serie. Ein Jahr nach dem Ende der Phaeton-Produktion werden in der Gläsernen Manufaktur dann wieder Autos montiert. Die Vorserienproduktion läuft schon nächste Woche an, Anfang April rollt dann der erste Serien-E-Golf vom Band. Knapp 8000 Stück sollen es dann pro Jahr werden. „Für uns ist das der erste Schritt auf dem Weg in die Zukunft der Elektromobilität“, sagte VW-Sachsen-Finanzchef Kai Siedlatzek.

Bei BMW in Leipzig wird im Herbst fast die komplette Modellpalette runderneuert: Vier Jahre nach dem Start erhalten sowohl i3 und i8 als auch 2er Coupé und Cabrio das fällige Facelift zur Halbzeit. Den Anfang macht im September auf der IAA in Frankfurt der Elektro-Flitzer i3. Der soll bei der Reichweite einen kräftigen Sprung machen – von derzeit 300 auf 450 Kilometer. Zudem ist erstmals ein sportlicher Ableger i3s geplant.

Im November könnten in Los Angeles dann die Facelifts von 2er Coupé und Cabrio folgen – und der runderneuerte i8. Von dem Hybrid-Sportwagen soll zusammen mit dem Facelift dann auch die lange erwartete Cabrio-Version i8 Spyder kommen. Den hatte BMW schon 2012 als Studie gezeigt. Jetzt geht der offene BMW in Serie. Zu kaufen gibt es den Öko-Roadster ab Frühjahr 2018 pünktlich zum Start der Cabrio-Saison.

Bei Porsche in Leipzig heißt es dann Abschied nehmen – und zwar vom Cayenne. Auf der IAA dürfte die dritte Generation des Erfolgsmodells präsentiert werden. Anfang 2018 soll sie dann auf den Markt kommen. Gebaut wird das große SUV künftig nicht mehr in Leipzig, sondern komplett in Bratislava. Für das Leipziger Werk, einst extra für den Cayenne errichtet, sei das aber kein Problem, beruhigt Vorstandschef Blume. „Das wird durch den Macan und den Panamera mehr als ausgeglichen.“ Die Mitarbeiter aus der Cayenne-Montage könne man hier gut gebrauchen. Meistverkaufter Porsche ist längst nicht mehr der Cayenne, sondern der Macan. Und der bleibt in Leipzig.

Von Frank Johannsen

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