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Dulig will in Japan für Sachsen werben

Auslandsreise Dulig will in Japan für Sachsen werben

Begleitet von einer mehr als 40-köpfigen Delegation will Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in der kommenden Woche in Japan für Investitionen in Sachsen werben. In Tokio, Kobe und Kyoto wolle er sich mit Unternehmensvertretern treffen, um zu erfahren, was schon bisher gut laufe „oder was wir besser machen können“, erläuterte Dulig.

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Martin Dulig

Quelle: dpa

Dresden. Begleitet von einer mehr als 40-köpfigen Delegation will Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) in der kommenden Woche in Japan für Investitionen in Sachsen werben. In Tokio, Kobe und Kyoto wolle er sich mit Unternehmensvertretern treffen, um zu erfahren, was schon bisher gut laufe „oder was wir besser machen können“, erläuterte Dulig gestern in Dresden das Anliegen seiner Reise. Japan sei nach China immerhin der zweitwichtigste Wirtschaftspartner des Freistaats in Asien.

„Wir haben einige Investoren aus Japan hier in Sachsen. Die wollen wir natürlich auch weiterhin pflegen, weil wir uns auch wünschen, dass sie sich nicht nur zum Standort Sachsen bekennen, sondern eben auch ihre Unternehmen hier ausbauen und stärken“, sagte Dulig.

In den ersten drei Quartalen des zurückliegenden Jahres seien Waren und Dienstleistungen im Wert von knapp 613 Millionen Euro nach Japan verkauft worden. Der Wert der Importe habe bei knapp 615 Millionen Euro gelegen. Fast 5700 Menschen seien im Freistaat in Unternehmen japanischer Investoren beschäftigt. Schwerpunkte seien dabei die Biomedizin, Mikroelektronik sowie die Halbleiter, IT-, Automobil- und Zulieferindustrie.

Im Zuge der Reise wird Dulig ebenfalls der weltgrößten Messe für Nanotechnologie Nanotech 2017, die vom 15. bis 17. Februar im International Exhibition Center in Tokio stattfindet, einen Besuch abstatten. „Wir präsentieren dort elf sächsische Unternehmen. Aber wir wollen natürlich auch diese Messe nutzen, um zu schauen, wo die Trends weltweit hinlaufen, um eben auch dort mithalten zu können“, sagte der Minister.

Von Martin Fischer

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