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Mitteldeutschland Dulig: Diskrepanz zwischen guten Zahlen und schlechter Stimmung in Sachsen
Region Mitteldeutschland Dulig: Diskrepanz zwischen guten Zahlen und schlechter Stimmung in Sachsen
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12:17 28.09.2017
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) Quelle: dpa
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Dresden

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sieht eine Diskrepanz zwischen guten wirtschaftlichen Daten und der schlechten Stimmung in der Bevölkerung des Freistaates. In einer Landtagsdebatte zum Fachkräftebedarf ging Dulig am Donnerstag noch einmal auf das Wahlergebnis ein. Die AfD war bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag mit 27 Prozent der Zweitstimmen stärkste Kraft geworden und hatte der CDU zudem drei Direktmandate abgenommen.

Laut Dulig brauchen die Ostdeutschen mehr Wertschätzung und Respekt für ihre Lebensleistungen. Das müsse auch der Landtag tun. Die Grundbotschaft müsse lauten, dass „jeder und jede in Sachsen gebraucht wird“. Man könne auf kein Talent verzichten. Die Unternehmen müssten auf Augenhöhe mit den Beschäftigten agieren und faire Löhne zahlen. Dass die Politik Mindestlöhne habe vorgeben müssen, sei eigentlich ein Armutszeugnis für die Sozialpartnerschaft.

Dulig befürchtet als Folge des Wahlergebnisses einen erneuten Imageschaden für den Freistaat: „Wir haben leider schon wieder die ersten Absagen von Kongressen.“ Er werde nicht zulassen, dass man undifferenziert über das Land spreche und die Menschen in eine Ecke stelle. Das werde dem Freistaat und der Bevölkerung nicht gerecht.

dpa

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