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Mitteldeutschland Drohende Beitragserhöhungen - Linke fordern Abhilfe
Region Mitteldeutschland Drohende Beitragserhöhungen - Linke fordern Abhilfe
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15:00 15.07.2016
Quelle: Arno Burgi/dpa
Dresden

Die Linke im sächsischen Landtag fordert die Regierung des Freistaates angesichts drohender Beitragssteigerungen für Krankenversicherte zum Handeln auf. Die schwarz-rote Koalition müsse sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass sich Arbeitgeber wieder zur Hälfte an der Finanzierung der Gesundheitskosten beteiligen, erklärte die Abgeordnete Susanne Schaper am Freitag in Dresden. Als Alternative zum aktuellen System schlagen die Linken eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung vor, in die auch Beamte, Selbstständige, Anwälte oder Abgeordnete entsprechend ihrer gesamten Einkünfte und ohne Beitragsbemessungsgrenzen einzahlen.

Der Kassen-Spitzenverband hatte am Donnerstag spürbar höhere Beiträge für die Krankenversicherten angekündigt. Für 2017 wurde ein Anstieg des durchschnittlichen Zusatzbeitrags um bis zu 0,3 Prozentpunkte auf dann rund 1,4 Prozent vom Einkommen vorausgesagt. Bei 2000 Euro Monatsbruttoeinkommen wären es 6 Euro zusätzlich. „Wir haben die Realität, dass es auch in den nächsten Jahren steigende Zusatzbeiträge geben wird“, sagte Verbandschefin Doris Pfeiffer bei einer Veranstaltung in Nauen. 2019 werde der Zusatzbeitrag dann wohl im Schnitt bei 1,8 Prozent liegen.

dpa

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