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Mitteldeutschland Dresdens Kreiswahlleiterin Ingrid van Kaldenkerken: "Recht viele haben auf die Briefwahl gesetzt"
Region Mitteldeutschland Dresdens Kreiswahlleiterin Ingrid van Kaldenkerken: "Recht viele haben auf die Briefwahl gesetzt"
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17:47 09.09.2015
Ingrid van Kaldenkerken Quelle: Archiv

Letztlich kanalisierte sie dann aber doch alles in geordnete Bahnen.

Gab es besondere Vorkommnisse?

Nein, es war ein ruhiger Wahltag für uns.

Die Wahlbeteiligung war ja anfangs nicht so toll...

Ja, bis Mittag war die Beteiligung recht schwach. Ich nehme an, das schlechte Wetter hat dabei eine gewisse Rolle gespielt.

Auffällig war auch die hohe Briefwähler-Quote. Wie kommt das?

Die Briefwahl nimmt generell zu und übrigens auch die Zahl derer, die die Briefwahl-Unterlagen per Internet bestellen. Bis zum Freitag hatten schon rund 72 000 Wähler ihre Briefwahlunterlagen beantragt, 42 Prozent davon per Online-Wahlscheinantrag. Ich denke mal, dass bei vielen diesmal auch der Wahltermin eine große Rolle gespielt hat. Am Vortag war Schuleinführung, die Ferien sind gerade erst zu Ende gegangen - da haben recht viele auf die Briefwahl gesetzt.

Wie haben sich die Wahlhelfer geschlagen?

Problematisch war, dass uns 108 von insgesamt 3250 Wahlhelfern erst am Wahltag abgesagt haben, darunter auch drei Wahlvorsteher. Drei Wahlhelfer, die am Wahltag Geburtstag hatten, haben uns dennoch im Wahlvorstand unterstützt. Das fand ich besonders toll. Diesen dreien haben wir auch mit Blumensträußen gratuliert.

Allerdings hatten wir auch schon im Vorfeld rund 500 Absagen bekommen. Letztlich konnten wir alle Absagen durch Ersatzhelfer ausgleichen. Aus der Verwaltung haben sich übrigens insgesamt fast 500 Wahlhelfer freiwillig für die Mitarbeit in einem Wahlvorstand gemeldet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.09.2014

hw

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