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Die Linken fordern Antisemitismus-Beauftragten in Sachsen

Nach "Sachsen-Monitor 2017": Die Linken fordern Antisemitismus-Beauftragten in Sachsen

Im "Sachsen-Monitor 2017" stimmten 16 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass „Juden versuchen heute Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während der Nazi-Zeit die Opfer gewesen sind“. Die Linken haben nun im sächsischen Landtag einen Beauftragten für Antisemitismus gefordert.

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„Ein stabiler Teil der Bevölkerung folgt antisemitischen Einstellungen“, sagt Linken-Fraktionschef Rico Gebhardt.

Quelle: dpa

Dresden. Die Linken haben einen Beauftragten für Antisemitismus in Sachsen vorgeschlagen. Dieser sollte für vier Jahre berufen werden und bei der Regierung angesiedelt sein, kündigte die Partei am Freitag in einem Antrag an den Landtag an. „Ein stabiler Teil der Bevölkerung folgt antisemitischen Einstellungen“, erklärte Linken-Fraktionschef Rico Gebhardt und verwies auf entsprechende Ergebnisse aus dem Sachsen-Monitor 2017.

Demnach stimmten 16 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass „Juden versuchen heute Vorteile daraus zu ziehen, dass sie während der Nazi-Zeit die Opfer gewesen sind“. Zehn Prozent fanden, dass Juden „einfach etwas Besonderes und Eigentümliches“ an sich haben und „nicht so recht zu uns“ passen. Auch unter Migranten gebe es judenfeindliches Denken, sagte Gebhardt. Man dürfe Flüchtlinge aber nicht unter Generalverdacht stellen.

dpa

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