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Mitteldeutschland Deutlich zu warm und zu trocken: Der meteorologische Herbst geht zu Ende
Region Mitteldeutschland Deutlich zu warm und zu trocken: Der meteorologische Herbst geht zu Ende
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17:30 09.09.2015
Blauer Himmel und ein bisschen Winter: Auf dem Fichtelberg hat sich ein weißer Panzer aus Raueis gebildet, Schnee liegt hier aber auch noch nicht. Quelle: Bernd März

Der Herbst, der meteorologisch gestern zu Ende ging, ist 2014 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen besonders mild ausgefallen. "Die Monate September, Oktober und November waren deutlich zu warm und zu trocken", sagte Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Der Temperaturdurchschnitt lag bei 7,6 Grad, die Norm liege bei 4,5 Grad. Im September habe es in der Region um Leipzig 33,5 Liter je Quadratmeter geregnet, die Norm liege bei 43,9 Litern. Deutlich zu trocken zeichne sich der November mit 5,8 Litern gegenüber der Norm von 37 Litern je Quadratmeter ab. Ein Herbst, der von der Norm abweicht, ist laut Oehmichen als normaler Ausreißer anzusehen. "Allerdings registrieren wir, dass auch die Herbstabschnitte der letzten Jahre immer wärmer als das normale langjährige Mittel waren. Das kann dann schon mit der Klimaveränderung in Verbindung gebracht werden." Der meteorologische Winter beginnt am 1. Dezember und endet am 28. Februar 2015. Für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erwartet der DWD bis Ende dieser Woche auch keine winterlichen Temperaturen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.12.2014

DNN

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