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Mitteldeutschland Deutlich weniger Blitzeinschläge in Sachsen - Dresden ganz vorn
Region Mitteldeutschland Deutlich weniger Blitzeinschläge in Sachsen - Dresden ganz vorn
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14:10 13.07.2017
Gewitter sind nicht nur ein oft beeindruckendes Himmelsspektakel, sondern auch gefährlich. Häufig sind Blitze Grund für Schäden an elektrischen Geräten. Quelle: dpa
Dresden

In Sachsen sind im vergangenen Jahr 27 251 Blitze eingeschlagen, deutlich weniger als in den Vorjahren. Gemessen an der Gesamtfläche des Freistaats ist das eine Blitzdichte von 1,48 Einschlägen pro Quadratkilometer, wie aus dem am Donnerstag in Karlsruhe vorgestellten Siemens-Blitz-Atlas hervorgeht. Trotz des niedrigsten Wertes in diesem Jahrtausend belegt Sachsen mit dieser Blitzdichte Platz vier unter den Bundesländern hinter Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin. Im vergangenen Jahr hatte der Freistaat mit 2,35 Blitzen pro Quadratkilometer Fläche noch die größte Blitzdichte verzeichnet.

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Insgesamt habe es 2016 in Deutschland mit 432 000 Blitzen die wenigsten Einschläge seit 1999 gegeben, sagte Stephan Thern, Leiter des Blitz-Informationsdienstes von Siemens. „Hauptgrund ist, dass im normalerweise blitzreichen August sehr wenige Gewitter zu verzeichnen waren.“ 2015 waren bundesweit noch rund 550 000 Blitze am Himmel zu beobachten.

Gewitter sind ein wahres Naturschauspiel. Wenn die Blitze am Himmel zucken, gibt es immer schöne Motive für Fotografen.

Bundesweiter Spitzenreiter war 2016 der Landkreis Wesel in Nordrhein-Westfalen mit 4,1 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer. Die wenigsten Blitze gab es in Flensburg, Frankfurt (Oder) und im bayerischen Fürth.

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Innerhalb Sachsens kommt Dresden auf einen Blitzdichte-Spitzenwert von 2,82, gefolgt vom Erzgebirgskreis (2,66) und dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (2,19). Die im Verhältnis zur Fläche wenigsten Einschläge wurden in der Stadt und im Landkreis Leipzig mit einer Dichte von 0,43 beziehungsweise 0,50 sowie im Kreis Zwickau (0,66) gezählt.

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dpa

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