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Mitteldeutschland Blutgerinnsel im Gehirn: Sachsens Landtagspräsident Rößler in Dresdner Klinik
Region Mitteldeutschland Blutgerinnsel im Gehirn: Sachsens Landtagspräsident Rößler in Dresdner Klinik
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15:01 28.03.2017
Sorge um Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU).  Quelle: dpa
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Leipzig/Dresden

 Sachsens Landtagspräsident Matthias Rößler (CDU) muss wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn im Dresdner Uniklinikum behandelt werden. Am Dienstag gab ein Sprecher des Sächsischen Landtags Entwarnung. Rößler gehe es wieder gut, er könne das Klinikum vermutlich noch in dieser Woche verlassen.

Der 62-jährige Unionspolitiker klagte bereits gegen Ende einer Vortragsreise durch Usbekistan über Unwohlsein. Nach einem Check in einem Taschkenter Krankenhaus konnte er am Samstag planmäßig die Heimreise antreten. „Da ging es ihm auch wieder besser“, schildert Sprecher Thomas Schubert gegenüber LVZ.de.

Wegen des Verdachts auf ein Gerinnsel ließ der Unionspolitiker im Dresdner Uniklinikum die Sache gründlich untersuchen. Das Blutgerinnsel habe sich aufgelöst und sei folgenlos geblieben, versicherte Schubert weiter. „Wir sind sehr glücklich, es geht ihm gut. Ich habe auch schon mit ihm telefoniert“, so der Sprecher. Wann der Landtagspräsident an seinen Arbeitsplatz zurückkehre, stehe aber noch nicht fest.

In der vergangenen Woche reiste Rößler mit einem Programm der Konrad-Adenauer-Stiftung nach Zentralasien. In Usbekistan standen Begegnungen mit Parlamentariern und Regierungsvertretern, aber auch mit Bürgern und Medienleuten auf dem Plan.

Matthias Rößler steht seit 2009 als Präsident dem Sächsischen Landtag vor. Von 1994 bis 2002 war der gebürtige Dresdner Kultusminister, danach Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Rößler ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Der CDU-Mann beschreibt sich selbst als sportlich, das schaffe den Ausgleich zur Politik.

Von lyn

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