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Bilderbuchwinter für Sachsens Skigebiete

Positive Bilanz Bilderbuchwinter für Sachsens Skigebiete

Viel Schnee, dazu eisige Temperaturen und überdurchschnittlich oft ein strahlend blauer Himmel: Sachsens Skifahrer sind in diesem Winter auf ihre Kosten gekommen. In den Skigebieten herrscht Zufriedenheit mit der sich dem Ende zuneigenden Saison. Während es in den niedrigeren Lagen allmählich Frühjahr wird, geht der Winterspaß am Fichtelberg weiter.

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Beste Bedingungen für Wintersportler auf dem Fichtelberg in Oberwiesenthal.

Quelle: Imago

Oberwiesenthal. Viel Schnee, dazu eisige Temperaturen und überdurchschnittlich oft ein strahlend blauer Himmel: Sachsens Skifahrer sind in diesem Winter auf ihre Kosten gekommen. In den Skigebieten herrscht Zufriedenheit mit der sich dem Ende zuneigenden Saison. Während es in den niedrigeren Lagen allmählich Frühjahr wird, geht der Winterspaß am Fichtelberg weiter.

Oberwiesenthal: „Das war wieder mal ein Winter, wie man sich ihn eigentlich vorstellt“, sagte der Geschäftsführer der Fichtelberg-Schwebebahn, René Lötzsch. Nach dem Ende der Winterferien zählte Oberwiesenthal bislang rund 215 000 Skifans auf den Hängen rund um den höchsten Berg Sachsens. Zum Vergleich: In der gesamten Saison 2015/2016 waren es zusammen nur
204 000. Bis zum offiziellen Saisonende zu Ostern erwartet Lötzsch insgesamt etwa 260 000 Besucher.

Insbesondere nach dem vergangenen Winter sei man am Fichtelberg äußerst zufrieden mit der bisherigen Saison. Derzeit liege man bei rund 90 von 120 geplanten Skitagen. Bei 45 bis 50 Zentimeter Schneehöhe finden die Gäste auf den zehn Pisten und auf 20 Kilometer Loipe noch immer gute bis sehr gute Bedingungen vor, wie Lötzsch sagte. Alle vier Lifte und die Schwebebahn seien geöffnet. Nur die Rodelbahn sei durch das Tauwetter der letzten 14 Tage inzwischen nicht mehr befahrbar, da dort kein Kunstschnee eingesetzt werden könne.

Einen Wermutstropfen allerdings hatte die Saison am Fichtelberg: Rund eineinhalb Wochen lang legte ein Getriebeschaden den Schlepplift an der sogenannten Himmelsleiter lahm. Die Skifahrer mussten auf Busse umsteigen, die im Viertelstundentakt fuhren. „Genau lassen sich die Einbußen noch nicht beziffern, aber um die 30 000 Euro werden es wohl werden“, so Betreiber Lötzsch. Inzwischen sei eine neue Welle montiert. Der Lift werde aber bis zum Saisonende nur mit 75 Prozent Belastung gefahren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Altenberg: Ein defekter Skilift hat auch die Bilanz im Skigebiet Altenberg/Geising ein wenig verhagelt. In der zweiten Ferienwoche stand der Lift am Hang in Altenberg still, weil ein wichtiges Bauteil in der Bergstation ausgefallen war. „Wir mussten den Skibetrieb komplett einstellen, dafür kamen die Rodler auf dem Hang zum Zug“, sagte Mitarbeiter Maik Hentzschel. Dennoch könne das kleine Skigebiet mit dem Winter zufrieden sein. Wie lange die Skisaison im Osterzgebirge noch anhalte, werde von Tag zu Tag je nach Wetterlage entschieden. „Von einem Meter Schnee sind aktuell noch etwa 20 Zentimeter übrig.“

Eibenstock: Auch in Eibenstock lockt die 650 Meter lange Abfahrt noch mit etwa einem halben Meter Schnee. „Die wollen wir noch abarbeiten, bevor wir die Saison beenden“, so Michael Uhlmann. Der Geschäftsführer der Skiarena Eibenstock zog ebenfalls eine positive Bilanz und rechnet bei bislang 90 Skitagen mit mehr Gästen als im Vorjahr. Genaue Besucherzahlen liegen aber noch nicht vor.

Erzgebirge: Ein Besucherplus erwarten auch die Tourismusverbände im Erzgebirge. In den vergangenen Jahren verbuchte die Region im Januar und Februar durchschnittlich eine halbe Million Übernachtungen und 150 000 Gäste. „Wir gehen davon aus, dass wir diese Zahlen übertreffen“, sagte Doreen Burgold vom Tourismusverband Erzgebirge. Positiv sei zudem, dass auch viele kleinere Orte Schnee gehabt hätten. Dort stünden die Skilifte sonst aus Mangel an Kunstschnee häufig still.

Vogtland: Auch das Vogtland hat laut Sprecherin Bärbel Borchert eine sehr gute Wintersaison erlebt. Die Unterkünfte seien vielerorts ausgebucht gewesen, genaue Zahlen lägen noch nicht vor.

Von Claudia Drescher

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