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Mitteldeutschland Bessere Berufs- und Studienberatung an Sachsens neuen Oberschulen
Region Mitteldeutschland Bessere Berufs- und Studienberatung an Sachsens neuen Oberschulen
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17:59 09.09.2015
Sachsens Mittelschulen heißen künftig Oberschulen. Quelle: dpa
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Das kündigten Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) und die Chefin der sächsischen Arbeitsagentur, Jutta Cordt, am Donnerstag in Dresden an. Die Praxisberater sollen für eine zielgenaue Beratung der Schüler in den Klassenstufen sieben und acht sorgen, wie die Ministerin sagte. Die Schulen könnten sich ab sofort um diese Spezialisten bewerben.

Cordt verwies drauf, dass etwa 28 Prozent der Lehrlinge in Sachsen heutzutage ihre Ausbildung abbrechen würden. Um das zu ändern, sei eine gute Berufsberatung enorm wichtig. „Wir dürfen Keinen verlieren“, sagte sie. Zunächst sollten die Praxisberater zusammen mit den Schülern Stärken und Schwächen analysieren, dann entstehe ein persönlicher Entwicklungsplan. Optimal sei es, wenn neben den Lehrern auch die Eltern dabei mitarbeiten würden, sagte die Kultusministerin. Die Schulen stünden den Eltern offen, warb sie um Mitarbeit.

Die 50 Praxisberater seien zusätzliches Personal, die außerhalb des regulären Unterrichtes tätig würden, sagte Kurth. Arbeitsagentur und Kultusministerium stellten für deren Einsatz jährlich zwei Millionen Euro zu Verfügung.

Kurth nutzte die Gelegenheit, um noch einmal für die neue Oberschule eine Lanze zu brechen. Vom 26. August an heißen die bisherigen Mittelschulen, die zusätzliche Angebote haben, in Sachsen dann Oberschulen. „Die Schüler sollen nach ihren Stärken und Schwächen gefordert und gefördert werden“, umriss Kurth das Ziel der Änderungen.

dpa

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