Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Mitteldeutschland Beirat „Weltoffenes Sachsen“ gegründet
Region Mitteldeutschland Beirat „Weltoffenes Sachsen“ gegründet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:07 13.03.2017
Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) ist Teil des Beirates zum Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen" Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
Dresden

Für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen - Für Demokratie und Toleranz“ (WOS) ist am Montag ein Beirat gegründet worden. Ihm gehören neben Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) und Innenminister Markus Ulbig (CDU) zwei Landtagsabgeordnete, Vertreter der Liga der Freien Wohlfahrtspflege und des Bistums Dresden-Meißen, eine TU-Professorin, der Vize-Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, Uwe Backes, und der Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche, Frank Richter, an. Das Gremium soll Förderentscheidungen treffen, Schwerpunkte vorschlagen und Forschungsvorhaben anregen, wie Ulbig sagte.

Bei der Konstituierung besprach der Beirat den Angaben nach rund 20 Anträge, bei denen es Klärungsbedarf gab. Damit stehen nun etwa 100 Anträge mit einem Volumen von rund 3,5 Millionen Euro vor der Bewilligung. „Politik und Zivilgesellschaft arbeiten auf Augenhöhe zusammen“, so Hennig Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, der dem Beirat angehört. „Wir haben gleich bei unserem ersten Treffen wichtige Förderentscheidungen für dieses Jahr getroffen. Eine weitere wichtige Aufgabe wird es sein, nun gemeinsam eine langfristige Handlungsstrategie zu erarbeiten.“ Das nächste Mal soll das Gremium den Angaben nach Mitte Mai zusammentreffen.

Das WOS wurde 2005 ins Leben gerufen, um Vereine und Initiativen gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu unterstützen. Im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen dafür jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. In diesem Jahr gingen rund 125 Anträge mit einem Auftragsvolumen von mehr als 5,5 Millionen Euro ein.

dpa / jbü

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Lediglich 16 Prozent der 285 Träger des Sächsischen Verdienstordens der vergangenen 20 Jahren sind nach Angaben der Grünen weiblich. Die Partei fordert deshalb eine stärkere Berücksichtigung von Frauen bei der Vergabe der Auszeichnung.

13.03.2017

Die AfD-Spitze hat sich dafür ausgesprochen, AfD-Chefin Frauke Petry und Vize Alexander Gauland in das „Spitzenteam“ der Partei für die Bundestagswahl zu berufen. Petry steht der Landtagsfraktion in Sachsen vor, Gauland in Brandenburg.

13.03.2017

Das starke Wachstum der Studierendenzahlen in Deutschland sorgt für immer mehr Hochschulstandorte. Eine Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung zeigt eine räumliche fast flächendeckende Abdeckung mit akademischen Angeboten. Die nächste Hochschule in Sachsen ist maximal 54 Kilometer entfernt.

13.03.2017