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Beirat „Weltoffenes Sachsen“ gegründet

Für Demokratie und Toleranz Beirat „Weltoffenes Sachsen“ gegründet

Für das Demokratieförderprogramm „Weltoffenes Sachsen“ (WOS) ist am Montag ein Beirat gegründet worden. Das Gremium, dem Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) und Innenminister Markus Ulbig (CDU) angehören, soll Förderentscheidungen treffen, Schwerpunkte vorschlagen und Forschungsvorhaben anregen.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) ist Teil des Beirates zum Landesprogramm "Weltoffenes Sachsen"

Quelle: Sebastian Kahnert/dpa

Dresden. Für das Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen - Für Demokratie und Toleranz“ (WOS) ist am Montag ein Beirat gegründet worden. Ihm gehören neben Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) und Innenminister Markus Ulbig (CDU) zwei Landtagsabgeordnete, Vertreter der Liga der Freien Wohlfahrtspflege und des Bistums Dresden-Meißen, eine TU-Professorin, der Vize-Direktor des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung, Uwe Backes, und der Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche, Frank Richter, an. Das Gremium soll Förderentscheidungen treffen, Schwerpunkte vorschlagen und Forschungsvorhaben anregen, wie Ulbig sagte.

Bei der Konstituierung besprach der Beirat den Angaben nach rund 20 Anträge, bei denen es Klärungsbedarf gab. Damit stehen nun etwa 100 Anträge mit einem Volumen von rund 3,5 Millionen Euro vor der Bewilligung. „Politik und Zivilgesellschaft arbeiten auf Augenhöhe zusammen“, so Hennig Homann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, der dem Beirat angehört. „Wir haben gleich bei unserem ersten Treffen wichtige Förderentscheidungen für dieses Jahr getroffen. Eine weitere wichtige Aufgabe wird es sein, nun gemeinsam eine langfristige Handlungsstrategie zu erarbeiten.“ Das nächste Mal soll das Gremium den Angaben nach Mitte Mai zusammentreffen.

Das WOS wurde 2005 ins Leben gerufen, um Vereine und Initiativen gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu unterstützen. Im Doppelhaushalt 2017/2018 stehen dafür jährlich rund vier Millionen Euro zur Verfügung. In diesem Jahr gingen rund 125 Anträge mit einem Auftragsvolumen von mehr als 5,5 Millionen Euro ein.

dpa / jbü

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